Ratgeber: Schleifen und schmirgeln ohne Gesundheitsgefahren

Ratgeber: Schleifen und schmirgeln ohne Gesundheitsgefahren

Im Frühling hält viele Haus- und Heimwerker nichts mehr. Dann ist nicht nur Tapetenwechsel angesagt, oft wird auch Fenstern und Türen ein neuer Anstrich verpasst. Zuvor allerdings muss man sich da beim Schleifen und Schmirgeln trainieren - und Vorkehrungen treffen, um hierbei keine Gesundheitsgefahren zu riskieren. Umweltberaterin Julia Ogiermann von der Verbraucherzentrale am Werwolf gibt hierzu einige Tipps:

Für kleine Flächen genügen Schleifklotz und Sandpapier. Bei großen Flächen erleichtern Schleifgeräte die sonst mühevolle Arbeit. Übrigens muss man die elektrischen Helfer nicht unbedingt kaufen, denn viele Fachgeschäfte leihen solche Gerätschaften aus.

Wer alte Anstriche abschleift, sollte unbedingt eine Staubmaske tragen. Denn Farben enthalten oft Kobalt - und dessen eingeatmeter Staub gilt als stark krebserregend. Halbmasken mit Staub-, Grob- und Feinfilter sind da oberstes Gebot. Dies gilt übrigens auch, wenn unbehandeltes Holz für den Anstrich vorbereitet wird. Denn auch Buchen- oder Eichenholzstaub ist als krebserregend eingestuft.

Damit sich die Umgebung nicht in eine Staubwolke hüllt, sollte der Schleifstaub gleich mit einem Staubsauger - möglichst mit Feinfilter (HEPA-Filter) - aufgefangen werden. Oft kann er direkt an das Schleifgerät angeschlossen werden.

Wo es geht, sollte man Schleifarbeiten nur im Freien oder bei geöffnetem Fenster angehen.

Umweltberatung Verbraucherzentrale, Telefon 22 65 76 07: Abfallberatung Technische Betriebe, Telefon 290-0:

(RP)