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Preis der Bergischen Kunstausstellung 2020 geht an Max Hölter

74. Internationale Bergische Kunstausstellung : Max Hölter erhält den Bergischen Kunstpreis 2020

Die Auszeichnung der Essener National Bank AG ist mit 5000 Euro dotiert. Die Sparkasse Solingen lobt wieder ihren Publikumspreis aus. Die Preissumme beträgt 1500 Euro. Die Ausstellung wird am 22. September im Kunstmuseum eröffnet.

Die Entscheidung der sechsköpfigen Jury ist gefallen: der Düsseldorfer Künstler Max Hölter erhält den Preis der National Bank AG der 74. Internationalen Bergischen Kunstausstellung 2020. Prämiert wurde Hölter, der in diesem Frühjahr sein Studium an der Düsseldorfer Kunstakademie (Klasse: Prof. Andreas Schulze) beendet hat, für sein Gemälde „dancing clown“ aus dem Jahr 2019. Der Preis ist mit 5000 Euro dotiert und er wird dem 1990 in Essen geborenen Künstler im Rahmen der Eröffnung der 74. Bergischen am 22. September überreicht.

„Max Hölter überzeugte die Jury mit seiner Malerei und ungewöhnlichen Bildkompositionen. Seine Bildsprache ist geprägt von kontrastreicher Farbgebung und klarer Formensprache. Dabei stehen gestische, abstrakte Farbfelder neben detailreicher Figuration“, erklärt Gisela Elbracht-Iglhaut, Direktorin des Solinger Kunstmuseums und Jurymitglied. In seinem Bild „dancing clown“ kombiniert Hölter grafische Elemente mit geometrischen Formen. „Skripturale Zeichen stehen neben surrealen Bildkomponenten. Bekannte Symbole und Zeichen fungieren als semiotische Bedeutungsträger, deren Code der Betrachter entschlüsseln kann“, so Elbracht-Iglhaut.

Der Museumsleiterin ist Max Hölter schon im vergangenen Jahr positiv aufgefallen: „Da hatte er sich auch beworben, konnte jedoch die damalige Jury nicht komplett überzeugen.“ Das war in diesem Jahr anders, wie Elbracht-Iglhaut erzählt. „Alle waren sofort begeistert und überzeugt. Am Ende gab es auch keine Diskussion, denn es herrschte Einstimmigkeit, den Kunstpreis der National Bank an Max Hölter zu vergeben.“

Von 10 bis 19 Uhr tagte im Kunstmuseum die Jury, der neben Gisela Elbracht-Iglhaut in diesem Jahr angehörten: Dr. Thomas Lange (Vorstandsvorsitzender der National Bank), Gesa Hüwe (Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen, Düsseldorf), Hans-Jürgen Lechtreck (Museum Folkwang, Essen), Andrea Peters (Sammlung Bayer, Leverkusen), sowie die Künstlerin Claudia Mann. Neben dem Kunstpreisträger nahm das Auswahlgremium weitere 17 Künstler in die Bergische 2020 auf. Insgesamt waren in diesem Jahr 182 Bewerbungsmappen eingegangen.

„Die Besucher der Bergischen dürfen sich in diesem Jahr auf einige Überraschungen freuen“, kündigt Elbracht-Iglhaut eine frische und besondere Bergische an. „Aus der Auswahl einer wirklich tollen Jury wird eine tolle Ausstellung entstehen.“ In der die Besucher dann wieder ihren persönlichen Favoriten auswählen können, denn auch in diesem Jahr lobt die Solinger Sparkasse wieder einen Publikumspreis (1500 Euro) aus.

Dauer Die 74. Bergische Kunstausstellung ist vom 22. September bis 1. November im Kunstmuseum, Wuppertaler Straße 160, zu sehen.