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Solingen: Ortskern vor Unwettern schützen

Solingen : Ortskern vor Unwettern schützen

Der 26. August 1999 dürfte so manchem Gräfrather im Ortskern noch in schlechter Erinnerung geblieben sein: Damals gab es ein kräftiges Unwetter. Der untere Bereich am Gräfrather Markt wurde überflutet, die Schäden waren erheblich.

Was wäre, wenn es wieder ein solches Starkregenereignis gibt? Das fragte Reinhard Burski von der BfS in einem Antrag.

Nach Darstellung der Stadtverwaltung wurden bereits vor Jahren große Teile von nicht behandlungspflichtigem Niederschlagswasser an die beiden Bachverrohrungen des Itterbaches und des Heider Baches angeschlossen. Seit diesem Umbau hat es auch bei späteren Gewitterschauern keine Überflutungen mehr gegeben. Bei extremeren Regenfällen bestünde aber dennoch die Gefahr einer Überflutung des Gräfrather Ortskernes, erklärte die Stadt nun in der Bezirksvertretung.

Technischen Betriebe und Bergisch-Rheinischer Wasserverband haben eine Studie in Auftrag gegeben, die prüfen soll, ob bei Unwettern die Regenfluten nicht auch durch eine Offenlegung des Itterbachs und des Heider Baches abfließen könnten, so berichtete die Verwaltung während der Sitzung in der Mensa der Hauptschule Central. Inzwischen liegt die Studie vor und beschreibe Alternativen, wie die beiden Bachläufe offen durch den Ortskern geführt werden könnten. Nun gilt es, ein Konzept dafür zu erarbeiten. Bei den weiteren Überlegungen ist eine enge Zusammenarbeit der verschiedenen Fachbereiche notwendig.

(cpg)