Solingen: Olbo: Spitzentreffen von Stadt, Politik und Investor

Solingen: Olbo: Spitzentreffen von Stadt, Politik und Investor

Die Vorbereitungen für den Abriss der alten Olbo-Ruine am Ohligser Markt sowie für die anschließende Neubebauung mit rund 300 Wohnungen auf dem Areal bis zum Jahr 2021 schreiten planmäßig voran. Das hat jetzt eine Sprecherin des Investors Kondor Wessels auf Anfrage unserer Redaktion bestätigt.

Um auch die Solinger Stadtverwaltung sowie die Lokalpolitiker auf dem Laufenden zu halten, wird es am kommenden Dienstag, 24. April, zum wiederholten Mal zu einem Treffen sämtlicher Beteiligter kommen. Dabei will Kondor Wessels über die Fortschritte beim größten Ohligser Bauvorhaben der zurückliegenden Jahre informieren und gegebenenfalls Auskünfte über den weiteren Zeitplan zur Verwirklichung des 80-Millionen-Euro-Projekts erteilen.

Die ersten politischen Hürden wurden im Januar genommen. Wobei es nun darum geht, das angeschlagene Tempo zu halten und die nächsten Schritte vorzubereiten. So gilt es seitens der Stadt, die weiteren Voraussetzungen zu schaffen - die wiederum eine zügige Beseitigung der noch vorhandenen Ruinen nach sich ziehen würde. Läuft alles nach Plan, ist mit einem Start der Abbrucharbeiten schon in der Jahresmitte zu rechnen.

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Dabei ist die Neubebauung auf dem Gelände der alten Textilfabrik Olbo nur der Teil eines noch größeren Erneuerungsprozesses im Zentrum von Ohligs. Auch die Stadt-Sparkasse Solingen investiert am Marktplatz und will bis 2020 ihre neue Stadtteil-Filiale ins einstige Globus-Haus verlegen. Und überdies soll dort ein neuer Lebensmittelmarkt angesiedelt werden.

(or)
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