Solingen: Ohne Umweg zur Ausbildung und zum Studium

Solingen : Ohne Umweg zur Ausbildung und zum Studium

Beruf und Berufung – die kommunale Arbeitsmarktinitiative "Arbeit für Solingen" wird am 6. Dezember fortgesetzt.

Die städtische Arbeitsmarktinitiative "Arbeit für Solingen" wird am Freitag, 6. Dezember, fortgesetzt. Nach der Vorstellung des Jobcenters und der Veranstaltung "Wahre Schönheit kommt von innen: Wie Unternehmen Wunscharbeitgeber werden und was es ihnen nützt" heißt es nun im Gründer- und Technologiezentrum: "Beruf und Berufung – Eignungstest und Praktika als Entscheidungshilfen".

Passende Ausbildungs- und spätere Fachkräfte zu finden, dabei will die kommunale Koordinierungsstelle Schule-Beruf helfen. Diese Stelle hat die Stadtverwaltung bei der Schulverwaltung eingerichtet. Die Koordinierungsstelle gibt jungen Menschen Hilfestellung auf dem Weg ins Berufsleben, damit sie möglichst, zielgerichtet und ohne Umwege nach der Schule in die Berufsausbildung oder aber ins Studium kommen. Das Ziel ist klar umrissen: "Kein Abschluss ohne Abschluss, und je früher sich Schüler mit der Berufswelt vertraut machen, desto besser. Möglichst schon ab der achten Klasse.

Dies können Unternehmen und Verwaltungen unterstützen, in dem sie ausreichend Praktikumsplätze zur Verfügung stellen. So ganz nebenbei ergibt sich aus diesem ersten Kennenlernen für die Unternehmen auch die Möglichkeit, den passenden Auszubildenden oder die spätere Fachkraft zu finden. "Die Bereitstellung von Praktikums- und Ausbildungsplätzen ist neben der Zusammenarbeit aller Akteure aus Wirtschaft, Bildung, Verwaltung, Organisationen und Interessenvertretungen essenziell", erklärt Oberbürgermeister Norbert Feith. Der Verwaltungschef hat "Arbeit für Solingen" vor dem Hintergrund des demografischen Wandels angestoßen. Allein in der Stadtverwaltung werden bis 2025 mehr als ein Drittel (37 Prozent) der jetzigen Beschäftigten in Rente gehen. Geeigneter Nachwuchs ist also dringlich, schon jetzt müssen dafür die Weichen gestellt werden.

Über Chancen durch Berufsfelderkundungen bei Betrieben und Bildungsträgern spricht am 6. Dezember Norbert Rixius vom NRW-Ministerium für Schule und Weiterbildung. Danach stellt sich kurz das Team der Kommunalen Koordinierung Schule-Beruf Solingen vor. Wie Akteure in der Berufsorientierung und -ausbildung Berufsfelderkundungen und andere Instrumente zur Berufsvorbereitung nutzen können, darüber sprechen der Chef der Arbeitsagentur, Martin Klebe, Stadtdirektor Hartmut Hoferichter, Petra Mofidi (Stadtwerke), Ute Intveen (Schulamt) sowie Daniel Rautenbach vom Förderverein der Wirtschaftsjunioren.

Beginn der zweistündigen Veranstaltung im Sitzungssaal des Gründer- und Technologiezentrums ist um 16 Uhr, Einlass ab 15.30 Uhr. Anmeldungen nimmt bis zum 28. November die Koordinierungsstelle Schule-Beruf, z.goette@solingen.de, entgegen.

(RP)