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Solingen: Manege frei in den Osterferien

Solingen : Manege frei in den Osterferien

Der Mitmachzirkus Zapp Zarapp kommt nach Gräfrath. Kinder können sich als Akrobat, Zauberer, Clown versuchen.

Einmal in der Manege stehen und dem Publikum zeigen, was für ein toller Akrobat, Zauberer oder Clown man ist – das ist der Traum vieler Kinder. Der kann sich nun erfüllen, denn in der zweiten Woche der Osterferien kommt der Mitmachzirkus Zapp Zarapp nach Gräfrath. Auf dem Gelände des Jugendzentrums an der Schulstraße wird jongliert und auf dem Seil getanzt, es wird Feuer gespuckt und über Glasscherben gelaufen, mit Bällen jongliert und so manche lustige Clownsnummer einstudiert.

In einem echten Zirkuszelt werden die kleinen Akrobaten eine Gala vorbereiten. Für das Zirkusprojekt haben sich das Jugendzentrum Gräfrath und die Pflege- und Adoptivelterninitiative Solingen zusammengetan. "So können viele die Elterninitiative kennenlernen und den Pflegekindern können wir ein großes Stück Normalität ermöglichen", freut sich Christian Schönenborn, Leiter des Jugendzentrums, über die Kooperation.

Mitmachen können alle Kinder ab sechs Jahren. Natürlich werden die kleinen Teilnehmer angemessen betreut. So konnten beispielsweise Schüler der Erzieherklassen des Mildred-Scheel-Berufskollegs gewonnen werden. Die Betreuer werden am Ostermontag von den Mitarbeitern des Zirkus Zapp Zarapp erst einmal geschult, um die Techniken und Übungen kennenzulernen, mit denen sie gemeinsam mit den Kindern dann die Zirkusnummern einstudieren können. Am Dienstag haben die Kinder dann die Möglichkeit, sich zu entscheiden, was sie gerne machen möchten. Mittwoch und Donnerstag werden dann die Zirkusnummern entwickelt und trainiert. Am Freitag gibt es um 10.30 Uhr eine öffentliche Generalprobe, damit die kleinen Zirkuskünstler den Auftritt vor Publikum üben können. Am Samstag wird dann ab 10 Uhr die große Gala vorbereitet, die um 14 Uhr dann als Höhepunkt des Zirkusprojektes die Woche abschließt.

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Gerne kann das Projekt noch durch Sachspenden oder beherztes Zupacken unterstützt werden, wünschen sich die Organisatoren. "Die Kinder sollen erleben, dass sie mit ein bisschen Fleiß und Übung was Tolles hinbekommen können", erklärt Olaf Bauch, Vorsitzender der Elterninitiative die Zielsetzung des Projektes und Christian Schönenborn fügt hinzu: "Das kann etwas ganz Großes für die Kinderseelen sein.

"Wir wollen die lachenden Gesichter sehen." Jürgen Bürger, Leiter der Jugendförderung, freut sich, "dass wir zum Abschied noch ein großes Projekt hier umsetzen können." Denn das Jugendzentrum zieht im Herbst von seinem jetzige Standort Schulstraße an die Nibelungenstraße.

(sue)