Solingen: Laurel und Hardy-Museum kann wieder öffnen

Solingen: Laurel und Hardy-Museum kann wieder öffnen

Die Fans von Stan Laurel und Oliver Hardy können aufatmen: Das Museum, das den beiden genialen Komikern gewidmet ist, darf wieder öffnen. Am 18. Dezember hatten Fachleute aus dem Rathaus die sofortige Schließung verfügt.

Begründung: Am Dach des alten Gebäudes an der Locher Straße gebe es möglicherweise Bauschäden. Auch die nebenan beheimatete Schützen-und Bürgergilde darf ihre Räume seither nicht mehr betreten.

Am Mittwoch nun kam Entwarnung, zumindest für den Teil, den Vera und Wolfgang Günther für ihr weltweit bekanntes Laurel und Hardy-Museum nutzen. Schon am kommenden Montag wird Wolfgang Günther nun eine Gruppe durch die seine einzigartige Sammlung führen können, auch die nächste reguläre Öffnungszeit am 25. und 26. Januar kann wie gewohnt stattfinden.

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Bei der gestrigen Begehung, an der unter anderem Martin Herbig vom städtischen Immobilienmanagement und der Remscheider Statiker Michael Scheuvens teilnahmen, wurde festgestellt, dass im Bereich der Museumsräume keine Dachschäden vorhanden sind, die eine Schließung rechtfertigen würden. Anders sieht es für die Schützen- und Bürgergilde aus. Ihre Räume bleiben bis auf weiteres gesperrt. Besonders bitter war es für die Museumsbetreiber, dass sie Ende Dezember in den Schulferien nicht öffnen konnten, denn in dieser Zeit kommen erfahrungsgemäß viele Besucher, um die Gegenstände und Filme rund um Stan Laurel und Oliver Hardy zu betrachten.

Seit 2003 befindet sich das Museum, das vorher in der Privatwohnung der Günthers zu sehen war, im alten Walder Kotten zwischen einem Kindergarten und den Räumen der Bürgergilde. Während der Schließung hatten die Günthers Mails und Facebook-Nachrichten aus aller Welt erreicht, in denen die Fans ihr Bedauern ausdrückten. Aus den Vereinigten Staaten, England, Holland und Skandinavien kamen die Nachrichten, die den Museumsbetreibern sehr gut getan haben. Nachdem gestern nun die Entwarnung kam, können Vera und Wolfgang Günther mit aller Kraft durchstarten in das neue Museumsjahr 2014.

(RP)
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