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Klinikum Solingen: BfS greift Kurzbach scharf an

Krankenhaus-Kooperationen : Klinikum: BfS attackiert Oberbürgermeister Kurzbach

Die Bürgergemeinschaft spricht sich wie die FDP dafür aus, die Kooperationen zwischen dem städtischen Krankenhaus und Kplus-Gruppe auszubauen.

Nachdem sich die Solinger FDP schon vor einigen Tagen für eine stärkere Zusammenarbeit zwischen dem  Städtischen Klinikum und der St. Lukas Klinik in Ohligs ausgesprochen hat, ist nun auch die Bürgergemeinschaft für Solingen mit einer entsprechenden Forderung an die Öffentlichkeit gegangen.

So gelte es, die bestehenden Kooperationen von Klinikum und Kplus-Gruppe zu intensivieren, hieß es am Mittwoch bei der BfS, dessen Oberbürgermeister-Kandidat Jan Michael Lange die Möglichkeit von „innerstädtischen, trägerübergreifenden Kooperationen“ auch im Gesundheitswesen „ausdrücklich begrüßte“. Diese könnten nämlich, so Lange, zu einer Verbesserung der Lage der Menschen führen.

Parallel ging die BfS mit den bisherigen Verhandlungen zu einer Zusammenarbeit mit dem gleichsam kommunalen Klinikum Leverkusen hart ins Gericht und erhob in diesem Zusammenhang gegen Oberbürgermeister Tim Kurzbach (SPD) sowie die politische Konkurrenz schwere Vorwürfe. Denn diese hätten durch ihre bisherigen Entscheidungen dafür gesorgt, dass das „Vertrauen von Teilen der Mitarbeiterschaft erschüttert worden“ sei, so die Bürgergemeinschaft.

So seien die „staatsmännisch inszenierten Verhandlungen über eine Verbundlösung mit dem Klinikum Leverkusen“ lediglich für die involvierten Berater ein einträgliches Geschäft gewesen, kritisierte die BfS in Richtung Kurzbach sowie SPD, CDU, Grüne und FDP. Darum müssten die „Beratungsergebnisse aus den gescheiterten Verhandlungen mit dem Klinikum Leverkusen revidiert werden“, bevor über eine Intensivierung der Zusammenarbeit mit der Kplus-Gruppe verhandelt werde, forderte die BfS. Zu keinem Zeitpunkt dürfe der Eindruck entstehen, die Kooperation mit der Kplus-Gruppe sei „zweite Wahl“.

(or)