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Solingen: Kleine Künstler bei Fest in der Eishalle

Solingen : Kleine Künstler bei Fest in der Eishalle

Der Unterschied zwischen draußen und drinnen war nicht zu spüren. Eisig war es hier wie dort, als zum siebten Mal das Sparkassen-Spielfest in der Solinger Eishalle startete. "Ich geh' jetzt in die Eishalle, um mich aufzuwärmen", scherzte Hartmut Lemmer vom Sportbund, der in gewohnt lockerer Manier die Moderation der Gewinnerziehung übernommen hatte. Vor allen Dingen Spaß hatten die vielen großen und kleinen Besucher.

Der Unterschied zwischen draußen und drinnen war nicht zu spüren. Eisig war es hier wie dort, als zum siebten Mal das Sparkassen-Spielfest in der Solinger Eishalle startete. "Ich geh' jetzt in die Eishalle, um mich aufzuwärmen", scherzte Hartmut Lemmer vom Sportbund, der in gewohnt lockerer Manier die Moderation der Gewinnerziehung übernommen hatte. Vor allen Dingen Spaß hatten die vielen großen und kleinen Besucher.

Denn sie durften an diesem besonderen Tag mit den Schuhen aufs Eis und dort die sechs Spielstationen durchlaufen, um die ausgefüllte Teilnehmerkarte in die Lostrommel werfen zu können. Auch als "Leinwand" wurde die Eisfläche genutzt: Mit vier verschiedenen Farben, Pinsel und alten Hemden ausgestattet, machten sich die Kinder dran, auf einer abgegrenzten Eisfläche ein buntes Kunstwerk entstehen zu lassen. In großen roten Buchstaben hatte schon jemand die große Sehnsucht hingepinselt: Wenn jetzt Sommer wär'.

Daneben entstanden ein Regenbogen, ein Haus und auch die Sonne. Paula kämpfte ein wenig mit dem viel zu großen Hemd, das sie über ihre dicke Winterjacke gezogen hatte. Ihren Pinsel hatte sie in die gelbe Farbe getaucht. "Ich male die Sonne, damit sie endlich den Frühling bringt", erklärte die Siebenjährige. Vielleicht hilft es ja. Aber auch bei den Spielstationen war einiges los. Beim ersten Spiel galt es, kleine Bälle mit dem Schläger durch aufgestellte Tore zu schießen.

Dann musste ein Puck in ein Eishockeytor geschossen werden, Eisstöcke flitzten übers Eis, bunte Kegel mussten umgeworfen werden, und großen Spaß machte es, sich in einer Kiste übers Eis schieben zu lassen. Definitiv am coolsten war es allerdings, sich auf einem der drei Schlitten von der riesigen Eismaschine übers Eis ziehen zu lassen. Besonders der letzte Schlitten kam in den Kurven so richtig ins Schlittern. Da strahlten Kindergesichter.

"Alle drei Vereine sind dabei", erklärte Sabine Groß von der Hallenleitung. Mitglieder aus Eishockey, Eiskunstlauf und auch die Eisstockschützen betreuen jedes Jahr ehrenamtlich eine Station. Besonders über den familiären Zusammenhalt freute sich Sabine Groß. "Es ist ein Geben und Nehmen zwischen den Vereinen." Zum ersten Mal dabei sind Schüler vom Mildred-Scheel-Berufskolleg, die Kinder mit Hilfe von Schminke in Schmetterlinge, Marienkäfer und Raubtiere verwandelten.

Über tolle Preise konnten sich die Gewinner freuen. Dafür sorgte die Stadtsparkasse – sie sponserte Kinokarten, auch gab es Wolldecken, Schlafsäcke und Strandhandtücher. (sue)

(RP)