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Solingen: Keine Angst vor neuem Ikea

Solingen : Keine Angst vor neuem Ikea

Wenn Solinger im schwedischen Möbelhaus einkaufen wollen, fahren sie bislang nach Düsseldorf-Reisholz. Wenn wie geplant ein neues Ikea-Möbelhaus in Wuppertal entsteht, wird weniger Kaufkraft aus Solingen abgezogen, sondern vielmehr umverteilt.

Die Neuansiedlung wird sich, so hat die Verwaltung jetzt in einer Mitteilung für den Ausschuss für Stadtentwicklung formuliert, vielmehr auf die bestehenden Einrichtungshäuser auswirken, man spricht dann vom Kannibalisierungseffekt.

Die Stadt Wuppertal hat im Vorfeld der Planung betont, man wolle größtmögliches Einvernehmen mit den umliegenden Kommunen herstellen, könne aber nicht länger hinnehmen, dass Wuppertal Kaufkraft von knapp 60 Prozent im Möbelbereich entgehe.

Neben dem Ikea-Möbelhaus soll in Wuppertal-Oberbarmen ein Fachmarktzentrum mit Lebensmitteln, Zweirädern, Elektronik und Sportbedarf entstehen. Ikea investiert 65 Millionen Euro, 35 Millionen das Fachmarktzentrum. Es entstehen rund 300 neue Arbeitsplätze. Ende 2014 soll Eröffnung sein.

(RP/rl)