Solingen: Kein Rederecht für Notschlafstelle im Stadtrat

Solingen: Kein Rederecht für Notschlafstelle im Stadtrat

Jugendliche der Notschlafstelle "10" wollten in der Ratssitzung gegen die drohende Schließung der Einrichtung an der Hermannstraße sprechen, nachdem sie bereits vor dem Rathaus demonstriert hatten. Die Mehrheit des Rates stimmte indes dagegen.

"Wir haben unsere nächste Sitzung des Jugendhilfeausschusses am 28. April in der Notschlafstelle, dort können wir ausgiebig sprechen", entgegnete Tim Kurzbach (SPD). Auch Oberbürgermeister Norbert Feith fand, dass dies der bessere Weg sei, zumal ja auch noch nichts entscheiden sei. FBU-Ratsmitglied Ulrich Hohn bedauerte die Entscheidung, den Jugendlichen das Rederecht zu verweigern: "Wieder einmal versteckt sich der Rat hinter Formalismen."

(RP)