Solingen: Kein Pina-Bausch-Platz in Wald

Solingen: Kein Pina-Bausch-Platz in Wald

Überraschende Wende im Namensstreit um den Hindenburgplatz: Das Linksbündnis aus SPD, Grüne und den Linken in der Walder Bezirksvertretung (BV) zieht den Pina-Bausch-Platz zurück. Dies wird Bezirksvorsteherin Birgit Zeier (SPD) nach Informationen unserer Zeitung in der BV-Sitzung am kommenden Montag erklären.

Zugleich soll der Hindenburgplatz seine historische Bezeichnung "Walder Marktplatz" zurück bekommen. Ob in Wald ein Platz, eine Straße oder eventuell sogar der Stadtpark nach der weltberühmten Choreographin benannt wird, will die Bezirksvertretung jetzt offenbar nicht mehr vorgeben.Denn in ganz Solingen soll nun wohl nach einem geeigneten Ort gesucht werden, um die Tänzerin zu ehren. "Nach der Erklärung von Bezirksvorsteherin Birgit Zeier am Montag wird es keine Notwendigkeit für ein Bürgerbegehren mehr geben", sagte der Grüne Frank Knoche am Donnerstag bei einer Pressekonferenz.

Pikant: Diese fand statt im Gräfrather Lichtturm; und zwar gemeinsam mit dem CDU-Chef Peter Schmiegelow und Lichtdesigner Johannes Dinnebier. Alle drei sind Gründer der neuen Pina-Bausch-Gesellschaft.

(RP)