Solingen: Kampfmittelräumdienst untersucht Rasspe-Gelände

Solingen: Kampfmittelräumdienst untersucht Rasspe-Gelände

Hinweise auf einen eventuellen Blindgänger hat der Kampfmittelräumdienst bei einer routinemäßigen Luftbildauswertung des 69.000 Quadratmeter großen Rasspe-Gelände erhalten.

Die Luftbilder der Alliierten lassen Rückschlüsse darauf zu, dass in einem etwa 100 Quadratmeter großen Geländeabschnitt des hinteren Deponiebereichs eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg nicht detoniert sein könnte.

Derzeit handele es sich lediglich um einen Anfangs-Verdacht, heißt es bei der Wirtschaftsförderung, die gestern als Eigentümerin des Grundstücks mit Vertretern des Ordnungsamtes und des Kampfmittelräumdienstes versucht hat, den Gefahrenbereich einzugrenzen. "Wir sind noch im Vorermittlungsstadium", betont Hans-Michael Schwebel von der Wirtschaftsförderung, der derzeit "keinen Handlungsdruck" sieht.

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Unter dem Arbeitstitel "Stöcken 17" wird das ehemalige Rasspe-Gelände derzeit reaktiviert. Vor zwei Wochen präsentierten drei Gutachterbüros ihre Konzepte zur Sanierungsuntersuchung und Planung inklusive Rückbau- und Entsorgungskonzept. Erste Vorbesprechungen finden kommende Woche statt. In diesem Zusammenhang wurde jetzt der Boden vom Kampfmittelräumdienst untersucht.

(red)
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