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Solingen: Junge Solingerin stirbt bei Unfall auf der Autobahn

Solingen : Junge Solingerin stirbt bei Unfall auf der Autobahn

Eine Tote, rund 18.000 Euro Sachschaden und teilweise erhebliche Behinderungen im Berufsverkehr rund um Solingen – das ist die tragische Bilanz eines schweren Unfalls in der Nacht zu Montag auf der Autobahn A46.

Eine Tote, rund 18.000 Euro Sachschaden und teilweise erhebliche Behinderungen im Berufsverkehr rund um Solingen — das ist die tragische Bilanz eines schweren Unfalls in der Nacht zu Montag auf der Autobahn A46.

Der folgenschwere Unfall ereignete sich in den frühen Morgenstunden gegen 2.45 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt waren ein junger Mann (27) sowie seine 22 Jahre alte Beifahrerin aus Solingen auf der A 46 in Richtung Wuppertal unterwegs. Das Paar fuhr in seinem BMW gerade auf dem rechten Streifen, als in der Höhe von Haan in der Dunkelheit plötzlich ein Lkw mit einem Anhänger vor den beiden Solingern auftauchte.

Offenbar nahm der BMW-Fahrer das vor ihm fahrende Gespann viel zu spät wahr. Denn nur wenige Augenblicke, nachdem der Laster im Sichtfeld des 27-Jährigen aufgetaucht war, prallte der Personenwagen auf den Anhänger des Lastwagens auf.

Dabei war der Zusammenstoß derart heftig, dass der BMW ins Schleudern geriet. Der Wagen drehte sich um seine eigene Achse, kollidierte in der Folge mit der Betonleitwand der Autobahn, überschlug sich und blieb Sekunden später auf dem Dach liegen.

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Die 22 Jahre alte Frau auf dem Beifahrersitz erlitt bei dem Unfall schwerste Verletzungen. Umgehend alarmierte und bald darauf an der Unglücksstelle eintreffende Rettungskräfte konnten nichts mehr für sie tun. Die junge Solingerin starb noch am Unfallort.

Der 39-jährige Fahrer des vorausfahrenden Lastwagen-Gespanns blieb bei dem Aufprall genauso unverletzt wie der Fahrer des BMW. Der Letztgenannte stand allerdings unter einem schweren Schock. Die Rettungskräfte kümmerten sich vor Ort um den jungen Mann. Später wurde der Solinger dann in ein Krankenhaus gebracht, wo er stationär aufgenommen wurde.

Derweil nahmen Kriminalbeamte die Ermittlungen zur genauen Unfallursache auf. Wegen dieser Polizeiarbeit und auf Grund der Rettungs-und Bergungsarbeiten musste die Autobahn für etwas mehr als drei Stunden gesperrt werden. Erst gegen sechs Uhr konnten die Fahrbahnen wieder für den Verkehr freigegeben werden.

In der Zeit der Sperrung wurden die Autos, die in Fahrtrichtung Wuppertal unterwegs waren, an der Anschlussstelle Haan-West von der A 46 runtergeleitet.

Da aber inzwischen der morgendliche Berufsverkehr einsetzte, ließen sich Behinderungen nicht vermeiden. Wie die Polizei gestern mitteilte, staute sich der Verkehr auf der Autobahn A 46 vor allem zwischen den Anschlussstellen Erkrath und Haan-West.

(RP)