Solinger Christdemokraten mit Fragenkatalog CDU verlangt Auskunft über mögliche Arena-Standorte

Solingen · Die Stadt hat bislang 370.000 Euro für die Arena-Planungen ausgegeben. Anfang Februar wird das Projekt auch Thema im Sportausschuss.

Wenn die Arena Bergisch Land woanders gebaut werden sollte – wie geht es dann mit der Klingenhalle am QWeyersberg weiter?

Wenn die Arena Bergisch Land woanders gebaut werden sollte – wie geht es dann mit der Klingenhalle am QWeyersberg weiter?

Foto: Peter Meuter

Die Solinger Christdemokraten haben für die nächste Sitzung des Sportausschusses Anfang Februar jetzt eine ganze Reihe von Fragen eingereicht, durch die mehr Klarheit zu den möglichen Investoren in Sachen Arena Bergisch Land sowie zu den potenziellen Standorten der geplanten Halle unter anderem für den Handball-Bundesligisten Bergischer HC geschaffen werden soll.

So verlangt die CDU in dem am Freitag veröffentlichten Fragenkatalog zum Beispiel Auskunft darüber, welche Standorte als Alternativen zum bislang präferierten Standort Weyersberg genau vorgesehen sind und ob es diesbezüglich schon Gespräche gegeben hat. Darüber hinaus will die Union aber auch erfahren, wie „der Stand der Überlegungen hinsichtlich Zustands und zukünftiger Nutzung der Klingenhalle, insbesondere für den Schul- und Vereinssport, sofern ein alternativer Standort für die Arena vorgesehen ist. Und die Christdemokraten monieren, die politischen Gremien seien bislang nur unzureichend über die neuen Entwicklungen informiert worden.

Tatsächlich hat die Stadt bislang 370.000 Euro für die Arena-Planungen ausgegeben. Mehr Transparenz wünscht sich demzufolge auch die Initiative „Bündnis lebenswerter Weyersberg“. Sie will, dass die Stadt „alle Gutachten“ zur Planung veröffentlicht. Ferner forderte Sprecherin Birgit Correns am Freitag, bei weiteren Planungen Bürgerversammlungen einzuberufen. Zwar sei zu begrüßen, wenn die Stadt nun das Ziel verfolge, das Projekt mit Investoren und nicht am Weyersberg zu verfolgen, so Correns. Zumal hinzu komme, dass weder „für den Bau noch für den Betrieb Gelder der Stadt ausgegeben werden“ sollten.

Doch gleichzeitig sei klar, dass die neue Arena nicht in einem Landschaftsschutzgebiet sowie im Ittertal liegen dürfe. Und es müsse eine Lösung für die Klingenhalle her. Schulen und kleinere Vereine könnten – anders als der BHC – nicht ausweichen. Außerdem gelte es, das City-Verkehrskonzept voranzutreiben.

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