In Solingen sind rund 3000 Flüchtlinge gemeldet

Stadt veröffentlicht Flüchtlingsstatistik: In Solingen leben zurzeit rund 3000 Flüchtlinge

Laut einer jetzt von der Stadt präsentierten Statistik ist die Zahl der Zuweisungen von Flüchtlingen 2017 wieder gestiegen. Im Vergleich zu 2015 sind Aufnahmezahlen aber eher gering

Die Zahl der nach Solingen gekommenen Flüchtlinge ist in den ersten knapp sieben Monaten 2018 wieder angestiegen. Wie die Stadt am Dienstag mitteilte, wurden bis 24. Juli 240 Menschen zugewiesen, darunter kamen elf im Rahmen der Familienzusammenführung und 19 als Geduldete. Zum Vergleich: 2017 waren 119 Personen zugewiesen worden und 87 Familienangehörige nachgezogen.

Den Höhepunkt des Zuzugs hatte es im Jahr 2015 mit 1300 Flüchtlingen gegeben. Insgesamt leben augenblicklich 3019 Flüchtlinge im engeren Sinn in der Klingenstadt. Darunter befinden sich 553 Personen im laufenden Asylverfahren sowie 364 Geduldete. Den Großteil machen 2102 Menschen mit Aufenthaltsberechtigung nach abgeschlossenem Asylverfahren aus. Darüber hinaus leben 72 minderjährige unbegleitete Ausländer in Solingen. Und es gibt rund 450 Schüler. In sozialversicherungspflichtige Beschäftigung wurden bis Ende Juli 106 Flüchtlinge vermittelt (2017: 195). 2018 sind bislang 17 Flüchtlinge freiwillig ausgereist, 30 wurden abgeschoben. 2017 gab es 87 freiwillige Ausreisen und und 36 Abschiebungen.

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Zu den in den letzten Jahren Zugezogenen kommen ferner 548 Menschen mit unbefristetem Aufenthalt, die teils schon viele Jahre in Solingen wohnen, so dass die die Gesamtzahl der Flüchtlinge bei 3567 liegt.

(or)
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