Heimatfest zieht viele Besucher an

Fest in Rüden : Heimatfest zieht viele Besucher an

Zum 61. Mal wurde am Wochenende in Rüden „Wupper in Flammen“ gefeiert.

So beliebt Rüden für Spaziergänge und Radtouren im Grünen ist, so bekannt ist es auch über die Grenzen Solingens hinaus für sein Heimatfest. Bereits zum 61. Mal lud der Verschönerungsverein Rüden-Friedrichstal auf die große Festwiese an der Wupper ein, um an zwei Tagen „Wupper in Flammen“ zu feiern.

Hunderte Besucher feierten ausgelassen zwischen Wiesen und Fluss. Familien mit Kindern, Freundesgruppen und Nachbarn kommen Jahr für Jahr zusammen, aber auch Besucher aus dem Umland zieht es immer wieder zum Fest an die Wupper. Etwa Bettina Kamphausen aus Radevormwald. Sie war 2018 das erste Mal bei „Wupper in Flammen“ in Rüden. „Damals bin ich mit Freundinnen auf dem Rad durchs Bergische gefahren. Wir sind zufällig hier gelandet“, sagt die 44-jährige, die besonders begeistert von der Erdbeerbowle ist. Vergangenes Jahr konnten sie und ihre Freundinnen nur ein Glas trinken. „Jetzt lassen wir uns von den Kindern fahren und können die Bowle genießen“, sagt sie.

Die Tradition der Erdbeerbowle ist so alt wie „Wupper in Flammen“ selbst, verrät Alexandra Preis vom Verschönerungsverein. Aus rund 70 Kilogramm Erdbeeren sowie 150 Litern Sekt und Wein wurde das Getränk angerührt – wie immer von den „Barmädels“ Alexandra Preis, Dagmar Kirchhof und Janine Kirchhof.

Die Tradition des Festes spiegelt sich auch im Programm wider: Das Spielmobil der Stadt und Clown Willi sorgen für Spaß bei den kleinen Besuchern. Außerdem gibt es viele Konzerte. In diesem Jahr stehen „Double Music“, „Mike and the Waiters“ sowie der Bergische Männerchor Solingen 1801 auf der Bühne. Schlusspunkt ist am Sonntagabend das Brillantfeuerwerk über den Wupperbergen.

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