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Solingen: Grüne: Anschluss über Haus-Gravener-Straße

Solingen : Grüne: Anschluss über Haus-Gravener-Straße

Als "durchsichtiges Wahlkampfmanöver" werten die Grünen die momentane Diskussion zur A-3-Anbindung. "Insbesondere der Langenfelder CDU-Bürgermeister Staehler versucht auf Kosten großer Teile der Solinger Wohnbevölkerung in Wiefeldick, Aufderhöhe, Landwehr und Rupelrath seine Autobahnpläne auf dem Gebiet der Nachbarstadt zu verwirklichen und will von vornherein sinnvolle Alternativen wie einen Anschluss Solingens ans Autobahnnetz über die Haus-Gravener-Straße oder aber die Ertüchtigung des jetzigen Anschlusses verhindern", erklären Manfred Krause und OB-Kandidatin Martina Zsack-Möllmann.

Mehr Verkehr durch Aufderhöhe

"Der Bau von B 229n und L 405 hätte nur eine Verlängerung der Staus nach Landwehr zu folge und würde noch mehr Verkehr durch Aufderhöhe lenken", ergänzen Zsack-Möllmann und Krause. Dies ergebe auch das von Bürgermeister Staehler nicht akzeptierte Verkehrsgutachten für die Stadt Langenfeld. "Die Solinger Wirtschaft würde mitnichten vom Schnellstraßenbau profitieren, statt dessen würden zahlreiche Wohngebiete verlärmt und entwertet", meinen die beiden Kommunalpolitiker. Die Fraktionsvorsitzende der Grünen im NRW-Landtag, Sylvia Löhrmann, meint: "Ein möglicher Anschluss über die Haus-Gravener-Straße am Segelflugplatz vorbei würde gerade auch den Langenfelder Ortsteil Wiescheid entlasten."

Die Solinger CDU sowie die Mittelstandsvereinigungen der Partei aus der Klingenstadt und Langenfeld fordern dagegen die Anbindung an das Kreuz Langenfeld über die B229n sowie die L405 entlang der Bahnlinie. Am morgigen Dienstag, 7.30 Uhr, wollen sie im Rahmen einer Wahlkampfaktion im Stau wartende Autofahrer mit Flugblättern über die von der CDU geplante Anbindung informieren.

(RP)