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Solingen: Gräfrather werden zum Supermarkt befragt

Solingen : Gräfrather werden zum Supermarkt befragt

Heute um 10.30 Uhr sollen die ersten Fragebogen verteilt werden. Dann will die Gräfrather SPD mit ihrer Aktion beginnen, mit der sie 200 Haushalte im Umkreis von rund 800 Metern um den Marktplatz erreichen will. Gefragt werden die Gräfrather, ob sie einen neuen Supermarkt wollen und wo dieser seinen Standort haben sollte.

"Heute gibt es andere Prioritäten als vor 20 Jahren, wo der letzte Supermarkt im Ortskern geschlossen hat", begründet der Vorsitzende der SPD in Gräfrath, Matthias Niefert, die Aktion. Aus der Umfrage sollen trotz der Anonymität, die den Bürgern zugesichert wird, Schlussfolgerungen gezogen werden, erläutert Ronny Creemers gestern bei der Vorstellung der Aktion im Kaffeehaus. So werden die Bürger gefragt nach Alter, Geschlecht, Wohnort und wo sie bisher einkaufen. Auch die Frage nach der Bereitschaft, in einem kleineren Laden im Ortskern mehr für die Waren zu zahlen, wird gestellt. Zwei Wochen haben die Gräfrather Zeit, ihre Meinung zum Supermarkt zu sagen.

Die Standortdiskussion will die SPD vor der Aktion bewusst außen vor lassen. "Die Politik ist gut beraten, sich nicht auf einen Standort festzulegen", sage Matthias Niefert. Die FDP hatte sich als erste Partei für einen Supermarkt auf dem Gelände des alten Gräfrather Bahnhofes ausgesprochen. Als weitere Standorte stehen die Gerberstraße und ein Gelände am Dycker Feld gegenüber dem Kunstmuseum zur Debatte.

Am 27. März kommen alle in der Bezirksvertretung Gräfrath vertretenen Parteien zu einer inoffiziellen Sitzung zusammen, ehe sich die Politiker einen Tag später über den Stand der Planungen im Rathaus informieren.

(RP)