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Glasverbot beim Dürpelfest in Solingen-Ohligs

Ordnungsamt und Polizei kontrollieren in Solingen : Stadt erlässt wieder Glasverbot beim Dürpelfest

Am Freitag startet nach drei Jahren coronabedingter Zwangspause erstmals wieder das Dürpelfest in Ohligs. Gläser und Flaschen sind nicht erlaubt.

Die Besucher des am kommenden Freitag beginnenden Dürpelfestes in der Ohligser Innenstadt werden auch in diesem Jahr ihr Bier beziehungsweise andere Getränke aus Plastikbechern trinken müssen. Denn wie die Stadt Solingen am Dienstag bekannt gegeben hat, wird es in der Zeit von Freitag, 0 Uhr, bis Sonntag, 24 Uhr, erneut ein weiträumiges Glasverbot geben, das außerhalb geschlossener Räume gelten wird.

Das Verbot gilt für den Bereich Düsseldorfer Straße, Aachener Straße, Ohligser Markt, Baustraße, Am Weisenhäuschen, Parkstraße (zwischen Aachener Straße und Wittenbergstraße), Wittenbergstraße, Nippesstraße, Kirchgasse, Wilhelmstraße (zwischen Bahnstraße und Keldersstraße), Keldersstraße, Forststraße (zwischen Keldersstraße und Düsseldorfer Straße), Emdenstraße, Grünstraße (zwischen Talstraße und Düsseldorfer Straße), Emscherstraße (zwischen Weststraße und Emdenstraße), Lennestraße, Weststraße (zwischen Emscherstraße und Düsseldorfer Straße). Ausgenommen von dem Verbot sind lediglich Getränkelieferanten sowie Personen, die Einkäufe nach Hause bringen wollen.

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Die Stadt begründet das Glasverbot beim Dürpelfest unter anderem mit der hohen Zahl von Besuchern, die am Wochenende erwartet werden. „In der Vergangenheit war im Gedränge immer wieder Glas zu Bruch gegangen, Fest-Gäste hatten sogar Schnittverletzungen davongetragen. Außerdem war es bei hohem Alkoholkonsum zu gefährlichen Situationen mit Glasflaschen gekommen“, hieß es am Dienstag aus dem Rathaus, wo man zudem auf die in der Vergangenheit gemachten guten Erfahrungen mit dem Glasverbot hinwies. Ordnungsamt und Polizei werden auch in diesem Jahr als Ansprechpartner vor Ort sein. Dabei werden die Beamten auch die Beachtung des Glas-Verbots kontrollieren. Zum Dürpelfest werden rund 100.000 Besucher erwartet.

(or)