1. NRW
  2. Städte
  3. Solingen

Solingen: Gemeinsam im Dreieck

Solingen : Gemeinsam im Dreieck

Die Regionale 2006 ist endgültig vorbei, gestern ist die Bergische Region offiziell in ein neues gemeinsames Großprojekt gestartet. In der Wuppertaler Stadthalle übergaben die drei Oberbürgermeister des Städtedreiecks an NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben ihr Bewerbungsschreiben für die Teilnahme am Ziel-2-Förderprogramm.

Aus diesem Strukturfonds werden im Zeitraum 2007 bis 2013 über zwei Milliarden Euro an EU- und Landesgeldern in NRW verteilt werden. Allerdings nicht nach dem "Gießkannen-Prinzip", wie Thoben erläuterte, sondern in zahlreichen Wettbewerben zu einzelnen Themenfeldern.

Hier muss die Region sich dem Wettbewerb der Konzepte mit 25 anderen Regionen stellen. Erste Ausschreibungen soll es im Herbst geben. Das Bergische Land müsse keine "Elendszahlen präsentieren" um zu beweisen, dass es strukturschwach und förderfähig sei. Vielmehr gehe es darum, mit ehrgeizigen Zielen und Konzepten zu überzeugen, die gemeinsam entwickelt werden. "Wir wollen Kooperation", sagte Thoben.

Die vorausgehenden Gesprächsrunden hatten gezeigt, dass es an Projekten nicht mangelt und die Macher dahinter schon mit den Hufen scharen, weil sie endlich ihren Förderantrag in Düsseldorf stellen wollen. Dass sie ihrer Hausaufgaben für die erfolgreiche Fortsetzung der Regionale 2006 gemacht haben, demonstrierten die drei Oberbürgermeister zusammen mit IHK-Präsident Friedhelm Sträter auf dem Podium. Die Bergische Entwicklungsagentur als Nachfolgerin der Regionale 2006-Agentur ist in trockenen Tüchern. Mit Henry Beierlorzer als altem und neuem Chef ist dafür gesorgt, dass auf der Regionale-Vorarbeit aufgesetzt werden kann.

Auch bei der Finanzierung ist man sich weitgehend einig. Die IHK als neue Partnerin im Boot bringt ihre Immobilie in Solingen als Wert mit ein. Damit steht fest, dass künftig die Fäden der Kooperation in der Klingenstadt zusammenlaufen werden.

(RP)