Solingen: Galileum-Bau macht Fortschritte

Solingen : Galileum-Bau macht Fortschritte

Eröffnung im ersten Halbjahr 2018 geplant, weitere Sponsoren gesucht.

20 Tonnen Stahl wurden exakt positioniert und die Konstruktion vom Statiker abgenommen, bevor Beton die Bodenplatte vervollständigen konnten. Seit dieser Woche wird nun das Kellergeschoss für das Galileum Solingen errichtet. "Es geht voran", sagt der Präsident der Sternwarte, Guido Steinmüller.

Das siebenstöckige Gebäude wird ein Foyer mit Cafeteria, Seminarräume, einen Ausstellungsbereich, eine Bibliothek und unter anderem eine Werkstatt haben und nicht zuletzt die Sternwarte beheimaten, die weiter Besuchern für die Himmelsbeobachtung zur Verfügung stehen wird. Über einen Panoramagang im dritten Obergeschoss wird der Bau mit dem stillgelegten Kugelgasbehälter verbunden, in dem das Planetarium entsteht. Die Eröffnung ist für das erste Halbjahr 2018 vorgesehen. So weit ist es aber noch nicht. "Die Altlastensanierung stand in den vergangenen Wochen im Vordergrund", sagt Steinmüller. Dabei wurden gut 1800 Tonnen Erdaushub abgefahren und untersucht. Gut die Hälfte musste als belasteter Schadstoff entsorgt werden. "Die Kosten dafür waren weitgehend in den Kalkulationen enthalten", sagt der Präsident der Sternwarte.

Schlag auf Schlag geht es jetzt weiter an der Tunnelstraße in Ohligs. Beauftragt wurde ein Unternehmen, 35 Tonnen Stahl im Kugelgasbehälter zu verbauen. Kein leichtes Unterfangen, zumal der Kugelgasbehälter kein großes Tor hat. Die Gesamtkosten für den Bau des Galileums betragen mehr als sechs Millionen Euro. Gut 4,7 Millionen Euro wird durch Städtebauförderungsmittel des Landes NRW finanziert. Einen weiteren Teil bestreitet die Walter-Horn-Gesellschaft aus Spenden und Einnahmen aus Sponsoring-Maßnahmen.

www.galileum-solingen.de

(uwv)
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