Dürpelfest in Solingen-Ohligs: Auch 2018 weiter Glasverbot

Stadtfest in Solingen-Ohligs: Glasverbot zum Dürpelfest bleibt 2018 weiter bestehen

Es ist das mit Abstand größte Fest in der Klingenstadt. Auch in diesem Jahr erwarten die Veranstalter sowie die Stadt an den drei Tagen des traditionellen Dürpelfestes vom 25. bis 27. Mai wieder rund 100.000 Besucher in der Ohligser Innenstadt. Das Glasverbot soll bestehen bleiben.

Eine solch große Anzahl von Gästen auf einem verhältnismäßig kleinen Raum stellt nicht allein die Betreiber der vielen Buden und Bierstände vor eine gewaltige Herausforderung. Ebenfalls im Fokus steht die Sicherheit der Menschen - weswegen 2018 erneut ein allgemeines Glasverbot für das gesamte Dürpelfest gilt.

Wie die Stadt Solingen jetzt mitteilte, umfasst diese Beschränkung sämtliche Örtlichkeiten außerhalb geschlossener Räume im Festbereich, der sich auf die Bereiche zwischen der Kelderstraße und der Emdenstraße im Süden sowie der Parkstraße beziehungsweise der Aachener Straße im Norden erstreckt und damit auch den Ohligser Markt sowie die Düsseldorfer Straße umfasst.

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Das bedeutet, dass Glasflaschen sowie Gläser zum Dürpelfest von den Gästen weder genutzt noch mitgebracht werden dürfen. "Im vergangenen Jahr haben wir damit positive Erfahrungen gemacht", sagte eine Stadtsprecherin zur Begründung der behördlichen Verfügung. So waren früher im allgemeinen Gedränge der Menschen immer mal wieder gefährliche Situationen entstanden - etwa, wenn Gläser zu Bruch gingen oder aber Alkoholisierte Ärger mit anderen Besuchern bekamen.

Damit dies in diesem Jahr nicht der Fall sein wird, werden vor allem in den Abendstunden der Festtage Mitarbeiter des Ordnungsamtes sowie der Polizei vor Ort sein. "Diese Kräfte werden die Beachtung des Verbotes kontrollieren", hieß es aus dem Rathaus. Ausgenommen von der Verfügung sind Lieferanten, die Getränke bringen. Und auch Anwohner müssen nicht fürchten, Einkäufe in Flaschen abgenommen zu bekommen. Wenn dies offensichtlich sei, gelte das Glasverbot selbstverständlich nicht, stellte die Stadt klar.

(or)
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