Solingen: Die Zahl der Jobsuchenden stieg auf 6870 Personen

Solingen: Die Zahl der Jobsuchenden stieg auf 6870 Personen

Heute ist meteorologischer Frühlingsanfang. Angesichts weiter anhaltender frostiger Temperaturen ist allerdings noch kein Frühling in Sicht. Auch nicht auf dem Arbeitsmarkt - "der Frühjahrsaufschwung ist noch fern", erklärte gestern der Chef der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal, Martin Klebe.

Dennoch ist die Lage auf dem Arbeitsmarkt alles andere als frostig. So ist die Arbeitslosigkeit im bergischen Städtedreieck auf 27.794 Personen um 370 gesunken. In Solingen war im Februar eine leichte Steigerung um zwölf auf 6870 Menschen zu verzeichnen. Die Erwerbslosenquote liegt damit wie im Januar bei acht Prozent. Vor Jahresfrist lag die Quote noch bei 8,9 Prozent. Die Agentur zählte vor zwölf Monaten noch 711 Jobsuchende mehr.

"Der Arbeitsmarkt setzt seine positive Entwicklung fort. Auch die Nachfrage der Unternehmen nach neuen Beschäftigten bleibt auf hohem Niveau", erklärt Martin Klebe.

Im Februar meldeten klingenstädtische Arbeitgeber der Arbeitsagentur insgesamt 488 Stellen zur Besetzung. Im Bestand hat die Agentur damit noch 1782 Arbeitsstellen - fast 46 Prozent mehr als vor einem Jahr.

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Besonders gesucht werden von den Unternehmen derzeit unter anderem Fachleute und Helfer in der Metallbearbeitung, examinierte Altenpfleger, Fachkräfte und Helfer in der Lagerwirtschaft, Fachleute im Dialogmarketing, Fachkräfte im Maschinenbau, Helfer im Bereich der Kunststoff- und Kautschukherstellung, Bürofachkräfte, Erzieher, Fachleute in der Werkzeugtechnik, Fachkräfte in der elektrischen Betriebstechnik, Krankenpfleger, Maschinen- und Anlagenführer, Berufskraftfahrer, Servicekräfte in der Gastronomie, Maurer, Steuerberater, Köche sowie Friseure.

Die Unterbeschäftigungsquote in Solingen beträgt wie im Januar 10,7 Prozent (Vorjahr 11,6 Prozent). In der Unterbeschäftigung werden zusätzlich zu den registrierten Arbeitslosen auch Teilnehmer an einer Maßnahme der Arbeitsförderung erfasst oder auch Personen, die kurzfristig erkrankt sind.

(uwv)