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Corona-Krise: Fachpersonal und Ärzte sollen Lücken in Solingen füllen

Pandemie in Solingen : Corona-Krise: Fachpersonal und Ärzte sollen Lücken füllen

Dem Hilferuf der Stadt, sich zu melden, sind bislang 120 Mediziner, Studenten und Fachkräfte gefolgt.

Zwar konnten allein am Freitag insgesamt 90 Personen aus der Corona-Quarantäne entlassen werden. Doch bei der Stadt gehen die Verantwortlichen nach wie vor davon aus, dass der Höhepunkt der Pandemie noch lange nicht erreicht ist – und die Krankenhäuser sowie Pflege- und Gesundheitseinrichtungen in Solingen während der nächsten Wochen dringend Unterstützung benötigen, um der Krise Herr zu werden.

Aus diesem Grund hatte die Verwaltung bereits vor einigen Tagen einen Hilferuf an medizinische Fachleute gerichtet, sich zu melden. Wobei die Resonanz nach Angaben des Rathauses inzwischen groß ist. So ließen sich bis Freitag 120 Personen in die entsprechende Datenbank eintragen. „Die Bereitschaft, in der Krise mit anzupacken, ist enorm – und ich bin dankbar dafür, dass es so viel Solidarität gibt“, sagte OB Tim Kurzbach.

Gemeldet haben sich sowohl Medizinstudenten als auch pensionierte Ärzte und Fachpersonal. Mit den zusätzlichen Kräften soll sichergestellt werden, dass die Kliniken und Einrichtungen auch dann alles Notwendige leisten können, sollte sich die Situation zuspitzen und die Belastung extrem steigen.

In den kommenden Tagen wird nun festgelegt, wer an welcher Stelle eingesetzt werden kann. Derweil blieb die Zahl der Corona-Erkrankten am Freitag konstant. Wie in den Vortagen wurden 71 positiv Getestete gemeldet. Sechs Menschen wurden stationär behandelt, sechs gelten als genesen.