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CDU Solingen fordert ämterübergreifende Anlaufstelle

Politik in Solingen : CDU fordert ämterübergreifende Anlaufstelle

Die Solinger Christdemokraten wollen, dass die Bürger in Zukunft weniger Stress bei Behördengängen haben und verlangen darum nun eine zentrale Anlaufstelle bei der Stadt.

Einen entsprechenden Antrag wird die CDU bei der kommenden Sondersitzung des Ausschusses für Soziales, Gesundheit, Inklusion, Senioren und Beschäftigungsförderung am 2. November einbringen.

Dabei schwebt der Union in der Klingenstadt ein passendes Angebot für alle Generationen vor. Dies beinhalte, so Sonja Kaufmann als Sprecherin der CDU im Ausschuss am Dienstag, sowohl eine zentrale Anlaufstelle, als auch eine digitale Anlaufstelle. So solle unter anderem gewährleistet werden, dass älteren Menschen wiederholte Behördengänge erspart blieben und vor allem Sozialleistungen ohne Komplikationen und Scham beantragt werden könnten.

„Die Sicherstellung des barrierefreien Zugangs aller zu den Leistungen, die ihnen zustehen, ist der erste verpflichtende Schritt zur Bekämpfung von Armut in unserer Stadt“, sagte Kaufmann, die ferner besagten einheitlichen digitalen Zugang zu allen Ämtern verlangte. „Unser Eindruck, dass Solingen an dieser Stelle Nachholbedarf gegenüber anderen Kommunen hat, wurde im Oktober 2021 durch den Smart-City-Index bestätigt“, begründete Daniel Flemm, Fraktionsvorsitzender der CDU, nun den Antrag.

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Darüber hinaus beantragen die Christdemokraten gemeinsam mit der FDP bei der Sondersitzung von Sozial- sowie Jugendhilfeausschuss in der nächsten Woche eine elektronische Bildungskarte. Eine solche Karte solle es Leistungsanbietern und -berechtigten ermöglichen, „aufwändige und stigmatisierende Antragsverfahren spürbar zu reduzieren und den Jüngsten in unserer Gesellschaft die Teilhabe wirklich zu erleichtern“, hieß es dazu bei der CDU. Mithilfe der Karte und dem zugehörigen Portal sei es nämlich fortan möglich, „Leistungen geprüft und unbürokratisch“ zu verbuchen.