CDU lehnt höheres Defizit bei Solinger Verkehrsbetrieben ab

Verkehrsbetriebe : Verkehrsbetriebe: CDU lehnt ein höheres Defizit ab

Fraktionschef Carsten Voigt will, dass sich Solingen beim ÖPNV andere Städte zum Vorbild nimmt.

Die Solinger Christdemokraten sehen in Sachen ÖPNV in der Klingenstadt noch Luft nach oben, weisen aber einen Anstieg der Schulden bei den Verkehrsbetrieben der Stadtwerke Solingen entschieden zurück. Das hat am Freitag CDU-Fraktionsvorsitzender Carsten Voigt betont, der sich damit in die aktuelle Defizit-Diskussion beim Busverkehr einschaltete.

„Wir wollen einen Verkehrsmix, bei dem künftig insgesamt deutlich weniger Emissionen anfallen“, sagte Voigt, der gleichzeitig unterstrich, in diesem Kontext dürften aber nicht „die Mobilitätsbedürfnisse der Solinger“ unter den Tisch fallen. Große Hoffnungen legt die Union auf die Zahlen der jüngsten Fahrgastzählung, die Hinweise zu einer Verbesserung des Busangebots liefern könnten. „Dass der ÖPNV attraktiver werden muss, ist Faktenlage“, hob Fraktionschef Voigt heraus. Doch dies könne auch ohne eine Defiziterhöhung gelingen. Vielmehr sei es von Bedeutung, dass sich Solingen „Beispiele aus vergleichbaren Städten“ zum Vorbild nehme. Voigt: „Die Verkehrswende kann ohne neue Schulden und nicht auf Kosten des Steuerzahlers, wohl aber durch pfiffige Ideen und Kundenorientierung gestaltet werden.“ Zuletzt war bekannt geworden, dass ein Reißen der Defizit-Grenze von neun Millionen Euro beim ÖPNV droht.

(or)
Mehr von RP ONLINE