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Bombenentschärfung: Krisenstab der Stadt Solingen erhält gute Noten

Bombenentschärfung : Krisenstab der Stadt erhält gute Noten für Evakuierung

Innerhalb weniger Stunden mussten für die Bombenentschärfung hunderte Menschen in Sicherheit gebracht werden. Die ganze Aktion funktionierte reibungslos.

(or) Das Handlungs-Zeitfenster war ziemlich eng bemessen. Aber am Ende klappte alles quasi wie am Schnürchen. Im Vorfeld der Bombenentschärfung am Dienstagabend in der Solinger Innenstadt hat der städtische Krisenstab binnen weniger Stunden mehrere hundert Menschen vorübergehend in Sicherheit gebracht – und sich so auch innerhalb der Politik gute Noten erarbeitet.

„Das war eine bemerkenswerte Leistung“, sagte am Mittwoch beispielsweise ein Vertreter der CDU. Der Christdemokrat war selbst am Dienstag in der Innenstadt unterwegs gewesen und hatte sich dadurch direkt vor Ort ein Bild von den ebenso umfangreichen wie erfolgreichen Evakuierungsmaßnahmen machen können.

Tatsächlich zeigten sich auch die Verantwortlichen im Solinger Rathaus im Nachgang zu der Bombenentschärfung an der Schwertstraße recht erleichtert. So dankte Oberbürgermeister Tim Kurzbach im Anschluss an die Maßnahme allen Mitwirkenden für ihre „engagierte Mitarbeit“.

Zwischenzeitlich waren über 180 Kräfte von Polizei, Feuerwehr, Ordnungsamt, Stadtwerken, Technischen Betrieben, von den Maltesern, vom Roten Kreuz sowie von den Verkehrskadetten im Einsatz gewesen. Die Koordination in Sachen Evakuierung und Bombenentschärfung oblag wiederum dem städtischen Krisenstab, dessen Leitung Ordnungsdezernent Jan Welzel hatte.

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Aus dem eigentlichen Gefahrenbereich rund um die Fundstelle wurden am Dienstagnachmittag etwa 600 Bürger, darunter 16 Personen mit Handicap, in Sicherheit gebracht, von denen knapp 200 im Theater und Konzerthaus betreut wurden. Darüber hinaus kam – neben den in der gesamten City zu hörenden Sirenen – die Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes, kurz „Warn-App NINA“ zum Einsatz.