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Solingen: Baustelle gesucht

Solingen : Baustelle gesucht

Die 16 Auszubildenden des ersten Lehrjahres der Stadt-Sparkasse Solingen wollen wieder ein Außengelände gestalten. Schulen, Kindergärten und andere Solinger Einrichtungen mit Bedarf können sich jetzt bewerben.

Spendabel ist die Stadt-Sparkasse allemal, wenn es gilt, Sport, Kultur oder beispielsweise soziale Einrichtungen zu unterstützen. Nach zwei erfolgreichen Aktionen erlebt nun auch das Auszubildenden-Projekt „Rundum bewegt“ eine dritte Auflage. „Fast schon ein Dauerauftrag“, meint Lothar Heinemann, Vorsitzender des Vorstandes der Stadt-Sparkasse Solingen. Erneut ist die Sparkasse jetzt auf der Suche nach einer geeigneten Einrichtung, deren Außengelände neu gestaltet werden kann, nachdem Auszubildende der Sparkasse bereits an der Grundschule Erholungsstraße und auf dem Außengelände des Kindertherapiezentrums an der Weyerstraße im wahrsten Sinne des Wortes Hand angelegt hatten. „Wir suchen eine neue Baustelle“, sagt Andrea Honermeyer, Ausbildungsleiterin des Kreditinstitutes.

Jury tagt am 11. Dezember

Bei „Rundum bewegt“ will die Sparkasse zeigen, dass sie nicht nur Geldgeber ist. Alle Auszubildenden des ersten Lehrjahres wollen vielmehr auch ihr handwerkliches Geschick einbringen, wenn sie vom 16. bis 20. März nächsten Jahres ein weiteres Außengelände gestalten. Bis zum 30. November können sich Schulen, Kindergärten oder andere förderfähige Solinger Einrichtungen mit entsprechendem Bedarf bewerben. „Vor allem Kinder sollen von diesem Projekt profitieren“, unterstreichen Heinemann und Honermeyer.

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Liegen Bewerbungsvorschläge auf dem Tisch – bei der letzten Aktion waren es 23, entscheidet eine sechsköpfige Jury am 11. Dezember, welche Einrichtung diesmal den Zuschlag bekommt. „Noch vor Weihnachten bekommt der Sieger Bescheid“, betont Lothar Heinemann.

Bevor die 16 Auszubildenden des ersten Lehrjahres der Stadt-Sparkasse aber Holz sägen, bohren oder schneiden und für knapp eine Woche die ansonsten schicke Arbeitsgarderobe mit dem „Blaumann“ tauschen, sind Vorarbeiten erforderlich. „Welche Wünsche haben die Kinder? Was brauchen die Kinder? – dies wird vorab von den Auszubildenden im Gespräch geklärt“, berichtet Ausbildungsleiterin Andrea Honermeyer. Die Sparkasse übernimmt über den handwerklichen Einsatz ihrer Lehrlinge hinaus noch 20 000 Euro an Materialkosten. Mit im Boot ist auch wieder die Firma Alea (Anders lernen durch Erfahrung und Abenteuer).

„Rundum bewegt“, da sind sich Sparkassen-Vorstandsvorsitzender Lothar Heinemann und Andrea Honermeyer sicher, ist für alle Beteiligten eine „win-win-Situation“. Für die Einrichtung allemal, aber auch für die Auszubildenden – „etwas Handwerkliches lernen kann nicht schaden“ – aber auch für das Kreditinstitut selbst.

(RP)