Solingen: Autor ausgezeichnet

Solingen: Autor ausgezeichnet

Unter den gestern in München mit dem Annemarie-Madison-Preis ausgezeichneten gehört Matthias Gerschwitz. Er bekam den undotierten Preis für sein Buch "Endlich mal was Positives". In diesem Buch beschreibt der in Solingen geborene und in Berlin lebende Kommunikationswirt den Umgang mit seiner HIV-Infektion. Der anlässlich der 13. Münchener AIDS-Tage vom Kuratorium für Immunschwäche verliehene Preis geht außerdem an Majella Lenzen für ihr Buch "Das möge Gott verhüten". Die Ordensschwester lebte und arbeitete jahrzehntelang in Afrika und beschreibt in ihren Buch die Konflikte zwischen den Anforderungen, die die Kirche stellt und der Notwendigkeit, vor Ort zu helfen.

Dritter Preisträger ist das Projekt "Positive Frauen" des Münchener Frauen Gesundheitszentrums für ihr Buch "eben leben". Matthias Gerschwitz zu dem Preis: "Ich freue mich riesig, diese Auszeichnung entgegen nehmen zu dürfen." Erst in der vergangenen Woche hatte er sein neues Buch "Das Haus in der Kaiserstraße" über das Haus, in dem er und seine Geschwister aufgewachsen sind, in der Buchhandlung Bücherwald in Solingen präsentiert und am Tag zuvor aus seinem Buch "Endlich mal was Positives" im Café Courage gelesen.

(RP)