Innenstadt: Asiatisches Büfett in den Clemens-Galerien

Innenstadt : Asiatisches Büfett in den Clemens-Galerien

Mühlenplatz: Bauantrag für Erweiterung des Kinos wurde eingereicht.

Noch dreht sich auf dem Mühlenplatz das Kinderkarussell. Weniger Bewegung herrscht nach wie vor in Sachen neue Mieter für die Clemens-Galerien. Doch Investor Dr. Jochen Stahl kündigte auf Nachfrage an, dass im Januar weitere Verhandlungen anstehen.

Schon im September hatte er vermeldet, dass Kik, Tedi und Black.de große Flächen anmieten würden. Doch dann gab es im Mühlheimer Unternehmen Schwierigkeiten. Die neue Kette Black.de geht komplett in Tedi auf. Nun weiß Stahl, wie das in den Clemens-Galerien aussehen soll. Noch bleibe Black.de am Standort. "Die fahren ja sehr gute Umsatzzahlen", berichtet er. Tedi stricke gerade an einem neuen Auftritt. Alles soll edler werden und nicht nach Ramsch aussehen. So werde der jetzige Standort im neuen Jahr renoviert. Dafür und für Kik sollen in den kommenden Wochen auch Mietverträge folgen. Ein Einzug von Kik erwartet Stahl allerdings erst für den Sommer 2018. Es müssten zuerst Umbaumaßnahmen erfolgen.

Eine zweite Ausrichtung für das Einkaufszentrum ist die Gastronomie. Im Januar werde ein Mietvertrag mit einem Langenfelder Unternehmen abgeschlossen. Das Konzept ist auf asiatische Büfetts ausgerichtet, an denen sich die Kunden selbst bedienen können.

Eingereicht ist mittlerweile der Bauantrag für die Erweiterung des Kinos. Es soll einen zusätzlichen Saal erhalten. Liege die Baugenehmigung vor, solle auch schnell mit den Arbeiten begonnen werden.

Stahl war jetzt auch bei den Vertretern der Stadtverwaltung und hielt sie auf dem neuesten Stand. Dazu gehörte auch, dass gerade Verhandlungen über eine Mietvertragsverlängerung mit der Gaststätte Alex gut laufen. Baulich erhalte das Restaurant eine neue Küche.

Was zunächst in den Leerständen bleibt, ist die Galerie-Kunst von Timm Kronenberg - aber eventuell bald hinter geschlossenen Türen. Denn Investor Dr. Jochen Stahl möchte die offenen Durchgänge schließen, damit es nicht mehr so sehr zieht.

(pm)
Mehr von RP ONLINE