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Arbeitslosigkeit in Solingen sinkt leicht

Aktuell suchen 6958 Solinger einen Job : Arbeitslosigkeit über Vorjahresniveau

Die Zahl der gemeldeten Arbeitslosen ist im vergangenen Monat auch in der Klingenstadt – der Jahreszeit entsprechend – etwas gesunken.

Doch im Jahresvergleich ist ein deutlicher Anstieg zu beobachten. Das hat die unter anderem für Solingen zuständige Agentur für Arbeit Solingen / Wuppertal am Mittwoch bekannt gegeben.

Demnach suchen zurzeit 6958 Solingerinnen und Solinger einen neuen Job. Das sind 30 Personen oder 0,4 Prozent weniger als im Februar dieses Jahres und entspricht einer Arbeitslosenquote von acht Prozent. Wird hingegen der März 2020 als Vergleichsgröße zugrunde gelegt, ergibt sich ein anderes Bild. Denn seinerzeit lag die Zahl der Arbeitslosen um 700 niedriger bei einer Quote von 7,2 Prozent, so dass binnen der vergangenen zwölf Monate ein Anstieg der Arbeitslosigkeit um immerhin 11,2 Prozent zu konstatieren ist.

Darüber hinaus wurden im März 2021 insgesamt für 1512 Menschen Anträge auf Kurzarbeitergeld bearbeitet. „Die Daten für die tatsächlich erfolgte Kurzarbeit erfordern eine Wartezeit von sechs Monaten. Im September 2020 haben in Solingen 549 Betriebe für 4045 Personen Kurzarbeitergeld beantragt. Die Kurzarbeiterquote betrug im September 7,5 Prozent“, heiß es bei der Arbeitsagentur.

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Die Zahl der offenen Stellen ging wiederum nach oben. So wurden der Agentur für Arbeit im März 251 neue Stellen gemeldet. Das sind 48 Jobangebote mehr als im Februar und bedeutet ein Plus von 23,6 Prozent. Weniger positiv fällt aber auch in diesem Bereich der Vergleich mit dem Vorjahr aus. Denn seit Anfang des Jahres wurden 202 oder 25,2 Prozent weniger offene Stellen als noch im Zeitfenster Januar bis März 2020 gemeldet. In der Summe stehen momentan 645 Stellen zur Besetzung an.

Aktuell sind 801 Menschen unter 25 Jahren arbeitslos (plus 3,6 Prozent im Vergleich zu März 2020). Die Zahl der Langzeitarbeitslosen liegt bei 2937 (plus 36,7 Prozent zu März 2020). Die Unterbeschäftigung, die auch Menschen in Maßnahmen oder kranke Erwerbslose erfasst, betraf im März 9152 Personen (plus 3,9 Prozent zum Vorjahr).