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Solingen: Albernes Theater

Solingen : Albernes Theater

Vier Wochen hat die Bezirksregierung damit zugebracht, zu der Erkenntnis zu gelangen, dass Robert Krumbein seinen Dezernenten-Job in Solingen zum 1. Oktober antreten darf. Es gibt keine Beanstandung seiner Person – anders als in Wuppertal.

Vier Wochen hat die Bezirksregierung damit zugebracht, zu der Erkenntnis zu gelangen, dass Robert Krumbein seinen Dezernenten-Job in Solingen zum 1. Oktober antreten darf. Es gibt keine Beanstandung seiner Person — anders als in Wuppertal.

Dort erhob die Behörde Einspruch gegen die Wahl von Matthias Nocke (CDU) zum Dezernenten. Die Einspruchsfrist für die Beanstandung der Krumbein-Wahl ließ man in Düsseldorf verstreichen, zuvor hatte es immer — leicht theatralisch — geheißen, man sei innerhalb der Kommunalaufsicht noch in der Findungsphase, was die Beurteilung der Führungsqualitäten des 51-Jährigen angeht.

Das sieht nach einem albernen Theaterstück aus, so inszeniert, damit man der Bezirksregierung und damit Regierungspräsidenten Jürgen Büssow (SPD) wohl keine Parteilichkeit vorwerfen kann. Wenn der CDU-Mann Nocke beanstandet wird, muss man beim SPD-Mann Krumbein wenigstens den Schein der Gleichbehandlung wahren. Beifall gibt es für diese Provinzposse nicht!

(RP)