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430 i-Dötzchen müssen in Solingen noch zum Kinderarzt

Grundschulen in Solingen : 430 i-Dötzchen müssen noch zum Kinderarzt

Die obligatorischen Schuleingangsuntersuchungen haben sich coronabedingt verzögert und werden jetzt vom Stadtdienst Gesundheit nachgeholt. Zuerst sind die Grundschulen dran, in denen noch relativ viele Kinder untersucht werden müssen.

Der sprichwörtliche Ernst des Lebens hat für die 1460 Solinger Erstklässler schon vor zwei Wochen begonnen. Aber für 430 Mädchen und Jungen stehen noch immer die Schuleingangsuntersuchungen aus, die jetzt allerdings zügig nachgeholt werden sollen.

Das hat die Stadt Solingen am Dienstag angekündigt. Um den Aufwand möglichst gering zu halten, würden zunächst jene Grundschulen, in denen relativ viele Erstklässler noch nicht untersucht worden seien, besucht, hieß es aus dem Rathaus. Aktuell startet das Team aus der Abteilung Kinder- und Jugendgesundheit mit Hör- und Sehtests, überprüft den Impfstatus der Kinder und das gelbe Heft der Vorsorge-Untersuchungen. Auch ein ausgefüllter Fragebogen zu Vorerkrankungen war von den Eltern schon per Infobrief erbeten worden. Ergeben sich weitere Fragen, werden die Familien zur genaueren Untersuchung aufgefordert.

Normalerweise überprüfen die Kinderärztinnen beim Stadtdienst Gesundheit bis zu den Sommerferien, ob die angehenden ABC-Schützen mental und körperlich den Anforderungen der Schule gewachsen sind. Das war in diesem Jahr coronabedingt allerdings nicht bei allen i-Dötzchen möglich. „Bei dem aktuellen Vorgehen handelt es sich um eine coronabedingte Ausnahme“, sagte Fachärztin Katja Kunecke. Sobald die aktuellen Erstklässler alle untersucht worden sind, geht es im Stadtdienst Gesundheit dann weiter: mit den Kindern, die im Schuljahr 2021/22 eingeschult werden sollen.

(or)