Rommerskirchen: U3-Plätze sollen aufgestockt werden

Rommerskirchen: U3-Plätze sollen aufgestockt werden

Deutlich ansteigen soll in diesem Jahr die Versorgungsquote von Betreuungsplätzen für Kleinkinder. Dies machte kürzlich das Kreisjugendamt im Kreisjugendhilfeausschuss deutlich: Derzeit gibt es in den sechs Kindergärten der Gemeinde 58 Betreuungsplätze für Jungen und Mädchen, die das dritte Lebensjahr noch nicht vollendet haben.

Konkreten Bedarf an einem Betreuungsplatz gibt es für 93 Kleinkinder. Bezogen auf alle in Rommerskirchen lebenden Kleinkinder unter drei Jahren, die einen gesetzlichen Anspruch auf einen Betreuungsplatz hätten, liegt die aktuelle Versorgung bei nicht ganz 20 Prozent. Diverse Umbaumaßnahmen in verschiedenen Tagesstätten der Gemeinde sollen dazu führen, dass noch in diesem Jahr 21 weitere Plätze entstehen — womit die Quote auf fast 27 Prozent anstiege.

Möglich werden die neue Plätze durch die Umwandlung regulärer Kindergartenplätze: Geringe Geburtenzahlen haben zu Überkapazitäten bei den über Dreijährigen in den Tagesstätten geführt und die werden zurzeit auch in Rommerskirchen durch derartige Umwandlungen abgebaut.

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Zwölf Kleinkinder werden im Rommerskirchener Gemeindegebiet allein im Ansteler Kindergarten "Abenteuerland" betreut, der damit Spitzenreiter unter den örtlichen Einrichtungen ist. Auf den Wartelisten werden zurzeit 41 Kleinkinder geführt, deren Eltern einen Betreuungsplatz für sie suchen. In der Tagespflege werden elf unter Dreijährige betreut.

Mit ihrer aktuellen und vor allem aber mit der angestrebten Versorgungsquote liegt die Gemeinde Rommerskirchen deutlich über dem Landesdurchschnitt, der Kreisjugendamtsleiter Norbert Dierselhuis zufolge zwischen 14 und 16 Prozent schwankt. Noch deutlich darunter liegen Dierselhuis zufolge viele der "Großstadtmetropolen", insbesondere im Ruhrgebiet.

(NGZ)