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Rommerskirchen: Straßen werden ausgebessert

Rommerskirchen : Straßen werden ausgebessert

Auf den Gemeindestraßen gibt es nur geringfügige Frostschäden. Das teilten jetzt Baudezernent Hans-Josef Schneider und Tiefbauamtsleiter Rudolf Reimert mit. Die Gemeinde will die Schäden zügig beseitigen.

Wie sein Vorgänger zählt auch der nun allmählich zu Ende gehende Winter zu den härtesten der vergangenen Jahrzehnte. So hat er vielerorts auch auf den Straßen Spuren hinterlassen. Nicht so in Rommerskirchen: Dort sind die Schäden allenfalls geringfügig, wie Baudezernent Hans-Josef Schneider und Tiefbauamtsleiter Rudolf Reimert informieren.

"Eine intakte Straße wird durch den Winter nicht kaputt gemacht", weiß Tiefbauamtsleiter Rudolf Reimert. Dass es in der Gemeinde nur kleinere Schäden gegeben hat, liegt Baudezernent Hans-Josef Schneider zufolge "an der vorausschauenden Instandhaltung und den unmittelbar vorgenommenen Reparaturen." Erst wenn eine Straße bereits vorgeschädigt ist, könne Wasser hineinlaufen und dann größere Ausbesserungsarbeiten nötig machen, so Reimert.

60 000 Euro für Ausbesserungen

Der im Vergleich mit anderen Kommunen beachtlich gute Zustand des rund 70 Kilometer umfassenden Straßennetzes der Gemeinde hat einen weiteren Grund – die Straßendecke ist vielfach noch recht neu. Bei den zahlreichen Arbeiten verschiedener Versorgungsunternehmen in den vergangenen Jahren wurde darauf geachtet, dass die aufgerissenen Straßen hinterher wieder in Schuss gebracht wurden. Eine durchaus kostengünstige Lösung, denn letztlich musste die Kommune nicht die gesamte sanierte Straße bezahlen. "Die Deckenüberzüge haben zu einem recht guten Ausbauzustand der Straßen geführt", sagt der Tiefbauamtsleiter. Größere Spuren hat der Frost auf der Straßendecke des von Vanikum nach Sinsteden führenden Verbindungswegs hinterlassen: "Dort gibt es einige Stellen, die etwas stärker geschädigt sind", meint Reimert.

Ausgebessert werden soll die Strecke ihm zufolge "in absehbarer Zeit." Im Haushalt der Gemeinde sind nach Reimerts Worten seit Jahren jeweils 60 000 Euro für die Ausbesserungen des Straßennetzes vorgesehen. Erhöht werden musste dieser Etatposten in den beiden vergangenen Wintern nicht. Der 2010 zur Verfügung stehende Betrag ist zwar restlos ausgegeben worden, doch dabei ging es laut Reimert keineswegs allein um die Beseitigung von Winterschäden. Wie hoch deren Anteil an den Kosten ist, vermag er nicht zu sagen: "Das lässt sich nicht aufsplitten."

Ein Gutteil des Geldes verwendet die Gemeinde laut Hans-Josef Schneider "dafür, eine ganz kaputte Straße wieder instand zu setzen". Ganz oben auf der Prioriätenliste für 2011 und 2012 stehen Rosenweg und Nettesheimer Weg. Beide sind durch den Baustellenverkehr der vergangenen Jahre arg in Mitleidenschaft gezogen worden.

(NGZ)