Rommerskirchen: Straßen trotzen dem Frost

Rommerskirchen: Straßen trotzen dem Frost

Die Rommerskirchener Straßen haben den harten Winter deutlich besser überstanden, als das in den meisten Kommunen der Fall ist. Lediglich bei Rommerskirchens Wirtschaftswegen gibt es größere Schäden.

Der härteste Winter seit langem hat seine Spuren hinterlassen – gerade auch im Straßenbild vieler Städte und Gemeinden. Nicht so in Rommerskirchen, wo die aufgetretenen Schäden vergleichsweise glimpflich sind. Rathaussprecher Dr. Elmar Gasten sieht die Gemeinde "Lichtjahre entfernt" von vielen anderen Kommunen, insbesondere Großstädten, deren Straßen sich im gerade angebrochenen Frühling mit Schlaglöchern übersät präsentieren. "Eine intakte Straße wird durch den Winter nicht kaputt gemacht", weiß Tiefbauamtsleiter Rudolf Reimert. "Die Straße muss schon vorher geschädigt sein, dann erst läuft Wasser hinein, was zu Schädigungen führt", erläutert Reimert.

Schäden an Gehweg-Platten

Der vergleichsweise gute Zustand der örtlichen Straßen hat seinen Grund: Bei den zahlreichen Arbeiten verschiedener Versorgungsunternehmen habe die Gemeinde in den vergangenen Jahren darauf geachtet, dass die aufgerissenen Straßen hinterher wieder in Schuss gebracht wurden – eine durchaus kostengünstige Lösung, denn letztlich musste die Kommune nicht die gesamte sanierte Straße bezahlen. "Die Deckenüberzüge haben zu einem recht guten Ausbauzustand der Straßen geführt", so der Tiefbauamtsleiter.

Reimert zufolge hat der Bauhof seine Straßenbegehung abgeschlossen, wobei Schäden überwiegend an den Platten der Gehwege entstanden sind – die von den Mitarbeitern des Bauhofs selbst behoben werden. Etwas anders ist die Situation jedoch bei den Wirtschaftswegen: An einigen von ihnen sind doch größere Schäden entstanden, so etwa an der Zufahrt zum Klärwerk am Ansteler Domweg, wo doch etliche Schlaglöcher und Risse in der Straßendecke festzustellen sind. Wenn auch nicht alle Schäden vom Winter herrühren mögen, so hat dieser doch das Seine getan, dass sich die Situation dort nicht gerade verbessert hat.

In Vanikum ist die Situation am Frongraben und an der Berghütte problematisch, doch die letzte Straße, die wegen ihres ausgesprochen schlechten Zustands grundlegend saniert werden musste, war vor wenigen Jahren die gleichfalls in Vanikum befindliche Conengasse. Mit der Ausbesserung der Wirtschaftswege soll bereits in der kommenden Woche begonnen werden, so der Amtsleiter. Ganz kostenlos wird der Winter letzten Endes dennoch nicht bleiben: Rudolf Reimert schätzt, dass für die Behebung der aufgetretenen Schlaglöcher und der Risse, die sich infolge des strengen Frosts gebildet haben, "mehrere zehntausend Euro" nötig sein werden.

(NGZ)