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Rommerskirchen: SPD fordert weitere Baulandentwicklung

Rommerskirchen : SPD fordert weitere Baulandentwicklung

Die SPD befürwortet eine weitere Baulandentwicklung in der Gemeinde: Im Vorfeld der Ende Februar anstehenden Haushaltsberatungen begründen der Fraktionsvorsitzende Martin Mertens und Parteichef Johannes Strauch diese Forderung damit, dass dies "mittelfristig die einzige Möglichkeit ist, aus der angespannten Haushaltslage herauszukommen."

Neue Bürger bringen Kaufkraft

Nicht allein die Grundstücksverkäufe brächten Geld in die Gemeindekasse: Neue Bürger und zukunftsträchtige Unternehmen schafften weitere Kaufkraft und bürgten für zusätzliche Steuereinnahmen, so die SPD-Spitze. Johannes Strauch zufolge wäre "ein kontrolliertes, aber gezieltes Wachstum sinnvoll", zumal sich in Ramrath und Widdeshoven bereits "schöne neue Wohngebiete entwickelt haben."

Dies gelte etwa für das Widdeshovner Gebiet "Am Goldberg", aber auch für Hoeningen. Weitere Baumöglichkeiten sieht die SPD auch in Gill. Strauch verweist auch auf die Bedeutung von mehr Einwohnern für den Erhalt der Kindergärten und Schulen.

Er und Martin Mertens kündigen für die Haushaltsberatungen der SPD jedenfalls weitere Vorschläge für "ein behutsames Wachstum der Gemeinde" an. Ungeachtet der im Vergleich zu anderen Kommunen des Kreises noch recht guten finanziellen Lage der Gemeinde "wird es immer enger — nicht zuletzt, weil der Landrat wieder mal die Kreisumlage erhöht und dadurch die Städte und Gemeinden finanziell ausbluten lässt", sagt Martin Mertens, der auch dem Kreistag angehört.

"Das ist besonders ärgerlich, wenn man viele Ausgabenpositionen des Kreises näher betrachtet", so der SPD-Politiker. Mertens verweist zur Begründung seiner Kritik auf "den über 100 000 Euro teuren Werbefilm mit Herrn Petrauschke, die Überziehung der Baukosten um 700 000 Euro bei Ringerhalle und Sportinternat oder die 40 000 Euro teure Feier für den Thywissen-Preis." Bei den gleichfalls anstehenden Haushaltsberatungen der SPD-Kreistagsfraktion werde diese sich jedenfalls entsprechend positionieren, kündigt Martin Mertens an.

(NGZ/rl)