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Rommerskirchen: So wird der Sommermarkt

Rommerskirchen : So wird der Sommermarkt

Am 19. Juni lädt die "Wirtschaftsinitiative Rommerskirchen" (WIR) zu Sommermarkt und verkaufsoffenem Sonntag. WIR-Chef Wolfgang Könen sucht nach fünf Jahren an der Spitze nach einem Nachfolger.

Herr Könen, seit der Verlegung des früheren Sonnenblumenmarkts gibt es nun zum vierten Mal den Sommermarkt. Hat sich der geänderte Termin bewährt?

Wolfgang Könen Die Entscheidung, die Märkte zeitlich voneinander zu trennen, war auf jeden Fall richtig. Feststellen muss man jedoch, dass es nicht einfach ist, einen Termin zu finden, der nicht mit anderen Veranstaltungen kollidiert. Bislang haben unsere Märkte jedoch nie unter schlechtem Besuch gelitten.

Vermissen Sie die Beteiligung der Gemeinde Rommerskichen?

Könen Der Verein hat sich in den vergangenen Jahren so entwickelt, dass die Organisation überwiegend vom Vorstand geleistet wird. Gleichwohl können wir bei Bedarf immer auf die Unterstützung der Verwaltung zählen.

Was erwartet die Besucher beim Sommermarkt?

Könen Zunächst einmal wieder viele offene Geschäfte in Rommerskirchen und Eckum. Bei Dudelsackklängen können die kleinen Besucher Karussell fahren oder auf der Hüpfburg toben, während ihre Eltern die Marktstände besuchen — vom Tiroler Stand über einen Hutstand bis zu unseren heimischen Unternehmen.

Gibt es Neuerungen?

Könen Der Markt wurde in diesem Jahr zum ersten Mal mit einem Veranstalter, Christoph Stammen aus Bergheim, geplant. Hier erhoffen wir uns, neben bekannten und bewährten Ausstellern auch neue Händler für unsere Märkte begeistern zu können.

Der Marktplatz war wegen der zuletzt schwindenden Resonanz das Sorgenkind des Sommer- wie des Martinsmarkts. Wie wollen Sie da für Abhilfe sorgen?

Könen Wir werden sehen, ob die verlängerten Marktzeiten in Kombination mit der Zusammenarbeit mit Herrn Stammen Früchte tragen.

Sie persönlich sind ein Verfechter des Marktplatzes: Sehen dies alle Mitglieder der Initiative WIR ebenso?

Könen Bei knapp 50 Mitgliedern ist es klar, dass hier keine einhellige Meinung vorliegt. Bislang hat sich aber auch keine entsprechende Mehrheit herauskristallisiert, die eine Abkehr vom Marktplatz wünscht. Wir tun gut daran, zu bedenken, dass es viele Mitgliedsunternehmen gibt, die im Bereich Venloer Straße/Kirchstraße angesiedelt sind. Auch diesen Betrieben fühlen wir uns natürlich verpflichtet.

Wie entwickelt sich die Initiative?

Könen Die Mitgliederzahl liegt nun seit Jahren konstant bei knapp 50.

Sebastian Meurer führte das Gespräch

(NGZ)