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Rommerskirchen: So wird der neue Weihnachtsmarkt

Rommerskirchen : So wird der neue Weihnachtsmarkt

Am ersten Adventssonntag veranstaltet die Wirtschaftsinitiative einen Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz.

Die Wirtschaftsinitiative Rommerskirchen (WIR) meldet sich zurück. Nach der überstandenen Führungskrise hatten sich die neue Vorsitzende Julia Offermann und ihre Mitstreiter zunächst eine Denkpause auferlegt. Auf den Sommermarkt verzichtete WIR, und auch der einst für geradezu unantastbar gehaltene Martinsmarkt wurde gestrichen. Stattdessen will die Wirtschaftsinitiative am ersten Adventssonntag, 2. Dezember, mit einem Weihnachtsmarkt neu durchstarten.

Für dessen Organisation hatte Juliane Paefgen vom Wirtschaftsbüro des Rathauses Eventmanager Marc Pesch gewinnen können. Der 38-jährige Grevenbroicher, als Radiomoderator ebenso bekannt wie als Veranstalter zahlreicher Events, ist "gespannt, wie die Kombination aus Weihnachtsmarkt und verkaufsoffenem Sonntag angenommen wird". "Wir wollen weg vom Prinzip des Sockenverkäufers, bei am Ende nichts mehr mit etwas zu tun hat", hatte Juliane Paefgen das neue Konzept bereits im Frühjahr beschrieben.

Peschs Programm trägt dem Rechnung. Zwischen 11 und 17 Uhr wird es am ersten Advent auf dem Marktplatz ein buntes Angebot geben: Weihnachtlich geschmückte Holzhütten mit Krippen, Kerzen und anderen festlichen Dekors wird es ebenso geben, wie ein unterhaltsames Programm für die jungen Besucher: Die können sich auf einer Rodelbahn austoben und mit einer Mini-Eisenbahn fahren. 30 Kubikmeter echter Schnee aus der Neusser Skihalle werden gleichfalls zur weihnachtlichen Stimmung beitragen. Auf einer großen Aktionsbühne gibt es ein Programm mit Livemusik, Gewinnspielen und Interviews. Das gastronomische Angebot umfasst Glühwein ebenso wie Kaffee und Kuchen, Crêpes, Waffeln, Bratwurst und Reibekuchen.

Auch wenn der Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz stattfindet, bleibt das Center am Park (CaP) als der Schwerpunkt des verkaufsoffenen Sonntags nicht außen vor: Per Bimmelbahn können die Besucher zwischen Weihnachtsmarkt und CaP pendeln.

Die WIR-Verantwortlichen haben sich bewusst für den ersten Sonntag der Adventszeit entschieden, weil dann in der benachbarten Pfarrkirche St. Peter auch das traditionelle Dankkonzert der Gemeinde für die Ehrenamtler stattfindet. Das ist stets gut besucht, und viele der Zuhörer dürften zuvor sicher auch einen Abstecher zum Weihnachtsmarkt machen. Ausbaufähig ist nach den Worten von Marc Pesch noch die Kooperation mit Kindergärten und Schulen. Beim Weihnachtsmarkt mitmachen wird zwar die Ansteler Tagesstätte "Abenteuerland", während bei den Einrichtungen im Ortskern bislang — noch —Fehlanzeige herrschte.

(NGZ)