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Rommerskirchen: So schützen Sie sich vor Trickbetrügern

Rommerskirchen : So schützen Sie sich vor Trickbetrügern

Nach Angaben der Polizei halten sich Trickbetrüger erfahrungsgemäß für einen längeren Zeitraum in einer bestimmten Region auf. Daher sei nicht auszuschließen, dass es in Dormagen in den kommenden Tagen zu weiteren Betrugsversuchen komme.

Die Polizei rät Senioren bei dubiosen Anrufen vermeintlicher Enkel, sich sofort bei der Verwandtschaft nach der Richtigkeit des Anrufs zu erkundigen. Keinesfalls sollte Geld an fremde Personen ausgehändigt werden oder Unbekannten ("Der falsche Stadtwerker") Zutritt zur Wohnung gewährt werden. Im Verdachtsfall sollte sofort die Polizei alarmiert werden. Angehörige von älteren Menschen, die alleine in ihren Wohnungen leben, sollten Senioren über die Masche der Betrüger aufklären. Die Täter suchen sich in der Regel ältere Menschen als Opfer, weil diese "häufig echte Notzeiten erlebt haben, in denen es darauf ankam, einander zu helfen", sagt Polizeisprecher Hans-Willi Arnold. Daher seien sie häufig sehr hilfsbereit und gutgläubig.

Bei anderen Betrügereien wie der "Rosenmasche" (meist junge Mädchen überreichen eine Rose und bitten vehement um eine Spende) rät die Polizei, niemals das Portemonnaie hervorzuholen. Sonst nähern sich die Täter, um Geld aus der Börse zu stehlen. Wenn Fremde sehr nahe kommen, sei es ratsam, sofort Distanz zu schaffen, so Arnold. Bei Bedrängung und Beschimpfung am Geldautomaten sollten Betroffene laut Polizei sofort die Abbruch-Taste drücken. Dann hätten die Betrüger keine Chance, an Geld zu gelangen.

(NGZ)