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Rommerskirchen: SG Rommerskirchen erhält Kunstrasenplatz

Rommerskirchen : SG Rommerskirchen erhält Kunstrasenplatz

Der Fusionsklub unterzeichnete am Freitag den Pachtvertrag mit der Gemeinde. Die Neuanlage des Platzes soll schon im April beginnen.

Der Ball ist (fast) im Netz: am Freitag unterzeichneten Bürgermeister Albert Glöckner und Karl-Heinz Wanke als Vorsitzender der SG Rommerskirchen/Gilbach den Pachtvertrag für das Sportgelände am Nettesheimer Weg. Damit ist eine der letzten Hürden für die Genehmigung des Finanzierungskonzepts durch die NRW-Bank genommen.

"Die Sache wird gerade bearbeitet. Es dürfte nicht mehr allzu lange dauern", sagt Geschäftsführer Sascha Fieren mit Optimismus. "Der Kunstrasenplatz schafft Zukunft für den Verein, unter anderem auch für den Mädchenfußball", betonte bei der gestrigen Vertragsunterzeichnung Bürgermeister Albert Glöckner. Angesichts des Fehlens einer weiterführenden Schule seien es insbesondere die Sportvereine, wie die SG Rommerskirchen/Gilbach, die für den Zusammenhalt und Gemeinschaft sorgten, so der Bürgermeister. Der jetzt geschlossene Vertrag hat eine Laufzeit von 20 Jahren. Er sieht unter anderem einen Zuschuss der Gemeinde in Höhe von 39 500 Euro vor, der sich jährlich um ein Prozent erhöht. Albert Glöckner zufolge entfallen damit für die Gemeinde die bisherigen Nebenkosten für Strom, Wasser und Licht "und wir haben auch nicht mehr die Sanierungskosten für den Tennenplatz". Insgesamt wird das Projekt 480 000 Euro kosten, wobei ein erheblicher Anteil an Eigenleistungen auf den Fußballverein zukommt.

Glöckner prophezeite Karl-Heinz Wandke, dessen Stellvertreter Axel sowie Sascha Fieren und Jochen Lambertz denn auch schon mal ein überaus arbeitsreiches und nicht unbedingt nervenschonendes Jahr. Läuft alles glatt, könnte bereits "Mitte bis Ende April" mit den Arbeiten begonnen werden. Als Generalunternehmer konnten die Rommerskirchener Fußballer hierfür die Ahlener Fachfirma Lodenkemper gewinnen, die 2011 bereits den Kunstrasenplatz in Hoeningen angelegt hatte. Den Spielbetrieb aufrechtzuerhalten, wenn es in Sachen Kunstrasen bereits im April los geht, ist ein lösbares Problem: Gespielt würde dann für eine Übergangszeit von knapp zwei Monaten auf dem Sportplatz in Nettesheim, der indes kurzfristig wieder instandgesetzt werden müsste. Derzeit gibt es auf dem Platz nur noch ein Tor und eine unebene Spielfläche. Der Kunstrasenplatz könnte Ende Juni, Anfang Juli fertig sein. Eröffnet werden soll er zu Beginn der neuen Saison, wobei ein Termin noch nicht feststeht.

(NGZ/ac)