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Rommerskirchen: SG renoviert Vereinsheim

Rommerskirchen : SG renoviert Vereinsheim

Die SG Rommerskirchen/Gilbach geht einige neue Projekte an und baut unter anderem eine neue Terrasse ans Vereinsheim. Den Hoeninger Weg zum Kunstrasen wollen die Rommerskirchener Fußballer nicht nachahmen.

Die gute Nachricht für die SG Rommerskirchen/Gilbach gab es schon im Vorfeld ihrer Jahreshauptversammlung. Die Ende 2010 von Autofahrern ramponierte Jahn-Wiese kann wieder genutzt werden. Laut Tiefbauamtsleiter Rudolf Reimert hat es "nur oberflächliche Schäden gegeben" – die damals frische Schneedecke hat womöglich einiges verhindert. Diejenigen, die den Schaden verursacht haben, konnten nach Reimerts Worten nicht ermittelt werden.

Bei den Jugendmannschaften kann der Ball jetzt wieder auf der Jahn-Wiese rollen. Vertagt wird das Projekt eines eigenen Kunstrasenplatzes: Dem Hoeninger Beispiel mögen die Rommerskirchener nicht folgen. Das dort verfolgte Konzept "ist für uns nur schwer tragbar, sowohl was die Manpower als auch die Wirtschaftlichkeit" angeht, erklärt der stellvertretende Vorsitzende Christian Jochemich. Die weitere Entwicklung bei der DJK Eintracht, die im Sommer ihren Kunstrasen bekommen soll, werden natürlich auch die Rommerskirchener Fußballer interessiert verfolgen.

Vorrang hat laut Präsident Wilhelm Cremer momentan die Neugestaltung des Vereinsheims am Nettesheimer Weg. Von dem "Relaunch" ist nicht nur das Gebäudeinnere betroffen: Mit den Vorarbeiten für eine Terrasse hat der Verein inzwischen begonnen. Im Vereinsheim selbst soll Christian Jochemich zufolge unter anderem ein Graffiti-Künstler für mehr Farbe sorgen. Auch wenn dieses Projekt die Rommerskirchener Kicker eine ganze Weile beschäftigen wird, soll anderes nicht zu kurz kommen. Im Jahr der Frauen-Fußballweltmeisterschaft ist pünktlich zum WM-Start eine größere Aktion geplant, so Christian Jochemich. Schon bisher hat der Verein einiges getan, um den Fußball auch für weibliche Anhänger attraktiv zu machen: Seit vergangenem Jahr gibt es eine erste Mädchen-Mannschaft. Weitere Spielerinnen von zwölf bis 17 Jahren werden gesucht. Die älteren Spielerinnen werden im Sommer zwangsläufig eine Klasse aufrücken. Ein besonderer Leckerbissen wartet im September auf die E-Jugendlichen des Vereins: Im Rahmen des 2010 geschlossenen Kooperationsvertrags mit dem 1. FC Köln werden die acht bis zehn Jahre alten Nachwuchskicker an einem Turnier im Rhein-Energie-Stadion teilnehmen. Noch gesucht wird derzeit ein Nachfolger für Jugendleiter Hans-Jürgen Effer.

(NGZ)