Rommerskirchen: Schützen renovieren Halle

Rommerskirchen : Schützen renovieren Halle

Seit Frühjahr 2011 hat der Bautrupp der St. Sebastianus-Bruderschaft die Schützenhalle an der Lindenstraße wieder in Schuss gebracht. Nun stehen Arbeiten in der Halle an: Bis Karneval soll die Technik erneuert werden.

Hochzeiten und Geburtstage werden hier gefeiert, aber auch Parteitage sind schon abgehalten worden: Seit 2006 findet in der Ansteler Schützenhalle der Neujahrsempfang der Gemeinde statt. Das 1984 fertiggestellte Gebäude ist nicht allein die gute Stube des Dorfs, sondern zudem auch der größte Veranstaltungsraum der Gemeinde. "Nach fast 30 Jahren ist es nicht verwunderlich, dass Renovierungsbedarf besteht", sagt Friedhelm Neunzig, der mit einem bis zu 15-köpfigen Helferteam die Halle seit Frühjahr 2011 wieder in Schuss gebracht hat.

Die St. Sebastianus-Bruderschaft nutzte jetzt die Gelegenheit, ihren "Bautrupp" in einer kleinen Feierstunde zu ehren, zu der auch Sponsoren wie die Sparkasse Neuss und die Rhenag geladen waren, die angesichts der Bedeutung der Halle fürs Gemeindeleben auch Bürgermeister Albert Glöckner nicht versäumte.

In den vergangenen Wochen haben die Handwerker der Bruderschaft für den Feinschliff gesorgt und auch die Außenanlage wieder saniert. Bei der Feier ging es nicht um eine bloße Rückschau, denn nach kurzer Pause wollen sich Friedhelm Neunzig, Willi Oberlack und ihr Team dann dem Inneren der Halle widmen.

"Die Technik muss erneuert werden", verweist Neunzig auf den nächsten Schritt: Nicht zuletzt bei den Karnevalsveranstaltungen in der Halle habe sich gezeigt, dass es um die Akustik angesichts der inzwischen veralteten Übertragungstechnik nicht zum Allerbesten bestellt ist. Zudem soll ein neuer Beamer angeschafft werden. Alles kein Pappenstiel, doch die härteste Phase der Renovierung ist inzwischen abgeschlossen. "Wir haben insgesamt 250 Quadratmeter neu verklinkert", erzählt Allround-Handwerker Willi Oberlack. Als überaus aufwändig erwies sich während der vergangenen 15 Monate auch die Beseitigung eines während der Renovierung festgetellten Feuchtigkeitsschadens. Um die 15 000 Euro hat das Ganze schon gekostet – zumindest, was das Material angeht. Die Bruderschaft war dabei außen vor geblieben, eine Vielzahl von privaten Spenden machte das Projekt neben den Großsponsoren erst möglich.

Ein besonders wichtiger Schritt, der inzwischen abgeschlossen werden konnte: Zwecks Stromersparnis ist sowohl das Innere der Halle als auch ihr Außenbereich komplett mit LED-Leuchten ausgestattet worden: "Unsere Stromkosten waren besonders hoch", sagt Vorstandsmitglied Peter Kirschbaum. Von 3600 auf 600 Watt kann die Bruderschaft jetzt den Energieverbrauch senken – mit zudem schonenden Auswirkungen für die Vereinskasse.

(NGZ)