Rommerskirchen: Sanierung der Kreisstraße kostet mehrere 100.000 Euro

Rommerskirchen: Sanierung der Kreisstraße kostet mehrere 100.000 Euro

Arbeiten an der K 27 beginnen nach dem Schützenfest im Juni. Die Durchfahrt wird gesperrt, der Verkehr muss umgeleitet werden.

Der Termin steht fest: Am 19. Juni, dem Tag nach dem Schützenfest-Wochenende in Ramrath-Villau, beginnen die Bauarbeiten an der Kreisstraße 27 zwischen Ramrath und Hoeningen. Das seit vielen Jahren marode, etwa 500 Meter lange Straßenstück wird vollständig erneuert.

Die Kostenschätzung ist noch nicht abgeschlossen, der Kreis rechnet aber mit einem mittleren sechsstelligen Betrag. "Wir erneuern den kompletten Straßenaufbau", erklärt Wolfgang Schneider vom Tiefbauamt des Rhein-Kreises Neuss, der auch die Bauleitung trägt.

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Die alte Straße wird 80 Zentimeter tief ausgekoffert, mit einem Frostschutzkies verfüllt. Darüber kommen eine Schottertragschicht und drei Bitumenschichten. 4500 Quadratmeter Straßenfläche werden auf diese Weise erneuert. "Die K 27 ist die schlechteste Straße im Kreis", hatte der SPD-Vorsitzende Johannes Strauch schon früher beklagt. Er setzt sich seit rund fünf Jahren für eine Sanierung des Teilstücks ein. Dieses weist "recht große Absackungen" auf, der "Untergrund gibt nach, weil die Straße schon sehr alt ist", bescheinigt auch Schneider den desaströsen Zustand. Die Linienbusse kämen regelrecht ins Schaukeln, wenn sie diesen Bereich passierten, beschreibt der Bauleiter die Ist-Situation. In den Kosten ist eine Sanierung des Radweges inbegriffen. Dort wird die Oberfläche erneuert, in der sich im Laufe der Zeit ebenfalls zahlreiche Risse und Unebenheiten gebildet haben.

Da die Straße für die voraussichtlich zwei Monate dauernde Baumaßnahme komplett gesperrt werden muss, werden für den Pkw-Verkehr Umleitungen ausgeschildert von Ramrath über die Kreisstraße 31 und die Landesstraße 69 und für Hoeningen umgekehrt. Linien- und Schulbusse werden nach den bisherigen Plänen über Wirtschaftswege geführt, die nur jeweils einspurig befahren werden können. Die Busfahrer sollen sich entsprechend über den Betriebsfunk abstimmen, um sich nicht zu begegnen.

(NGZ)