Rommerskirchen: Rückenwind für bezahlbaren Wohnraum

Rommerskirchen: Rückenwind für bezahlbaren Wohnraum

Die Gemeinde schließt einen Vertrag mit der NRW-eigenen Entwicklungsgellschaft "NRW.Urban"

Die Schaffung von Wohnraum im Großraum Köln-Düsseldorf gehört zu den Themen, die die Kommunalpolitik in Rommerskirchen seit einiger Zeit intensiv beschäftigen. "Unsere Region gehört zu den nachgefragtesten in Deutschland, was man nicht zuletzt daran erkennt, dass, wenn in Rommerskirchen Bauland angeboten wird, die Menschen tagelang auf den Rathausfluren übernachten", verweist Mertens auf ein spezielles Phänomen der örtlichen Baulandentwicklung.

Zugleich führt nach seinen Worten "die große Beliebtheit unserer gesamten Region aber zu steigenden Immobilienpreisen. So können sich viele Familien aus der Mittelschicht kaum noch ein Dach über dem Kopf leisten. Deshalb müssen wir bezahlbaren Wohnraum schaffen." Mertens plant daher gemeinsam mit seinen Bürgermeisterkollegen aus Bedburg und Kerpen die Gründung einer Wohnungsbaugesellschaft. Darüber hinaus arbeitet die Rommerskirchener Gemeindeverwaltung daran, neue Flächen zu erschließen.

  • Heiligenhaus : Jan Heinisch mag die neue Heimatsicht

Anlässlich der diesjährigen Polis Convention - der Messe für Projekt- und Stadtentwicklung in Düsseldorf - diskutierte Mertens mit dem Staatssekretär des Landesbauministeriums Jan Heinisch, dem Geschäftsführer der landeseigenen Entwicklungsgesellschaft "NRW.Urban", Ludger Kloidt, sowie seiner Kollegin Sonja Schemmann, Bürgermeisterin im münsterländischen Nordwalde. "Wir sind uns einig, dass wir bezahlbaren Wohnraum schaffen müssen. Dafür benötigen wir adäquate Flächen. Um diese zu entwickeln, schließen wir nun einen Vertrag mit NRW.Urban ab. Es freut mich persönlich, dass das Bauministerium des Landes unsere Pläne ausdrücklich unterstützt, wie Staatssekretär Heinisch auch noch einmal verdeutlicht hat", betont der Bürgermeister in seinem Fazit.

(S.M.)
Mehr von RP ONLINE