Rommerskirchens Gleichstellungsbeauftragte kooperiert mit Kripo

Internationaler Frauentag in Rommerskirchen : Gemeinde kooperiert mit der Kriminalpolizei

Das ländlich geprägte Rommerskirchen ist zwar kein Schwerpunkt der Kriminalität und auch nicht voll von Angsträumen wie dunklen Parkhäusern oder einsamen Unterführungen, doch darum geht es wohl auch nicht, wenn am 9. April Kriminalhauptkommissarin Ira Klug von der Neusser Polizei zu einer Informationsveranstaltung in den Ratssaal kommt (Beginn ist um 19 Uhr, Einlass ab 18.30 Uhr).

Eingeladen worden ist sie von der Rommerskirchener Gleichstellungsbeauftragten Nicole Musiol, zu deren Zielsetzungen es gehört, Frauen grundsätzlich zu stärken. Und das dürfte auch der Hintergrund der Kooperation mit der Kripo sein. Der Abend unter der Überschrift „Ich will kein Opfer sein!“, der sich speziell und ausschließlich an Frauen richtet, soll das Selbstbewusstsein der Teilnehmerinnen stärken und Anregungen geben, wie sich eine Opferrolle vermeiden lässt.

Die gewonnenen Erkenntnisse beziehen sich demnach sicherlich nicht nur auf das Leben in Rommerskirchen, sondern sollen den Alltag von Frauen insgesamt erleichtern. Klug will den Frauen die Bedeutung von Selbstbehauptung und sicherem Auftreten vermitteln, ihnen Ängste und das Gefühl der Hilflosigkeit nehmen. Klug wird auch auf Fragen eingehen und örtliche Hilfsangebote vorstellen. Der Eintritt ist frei. Die Teilnehmerinnenzahl ist allerdings auf 25 begrenzt, deshalb empfiehlt sich eine frühzeitige Anmeldung unter 02183 800-85 oder per E-Mail an nicole.musiol@rommerskirchen.de

Die Veranstaltung, die ungefähr zwei Stunden lang dauern wird, ist Teil des gerade vorgelegten Programms der Gleichstellungsbeauftragten zum Internationalen Frauentag 2019. Einen anderen Termin, der für Männer und Frauen gleichermaßen interessant sein dürfte, ist der zum Thema „Patientenverfügung“ am kommenden Montag, 11. März, 19 Uhr, ebenfalls im Ratssaal. Mit im Boot ist die Volkshochschule, die um Anmeldungen bittet. Es referiert Ingeborg Heinze, die Teilnahme kostet 8 Euro pro Person.

Weiter geht es mit dem Frauen-Café am Samstag, 16. März, ab 14.30 Uhr im Ratssaal. Dabei wird eine Ausstellung eröffnet, in die die Künstlerin Janne Gronen persönlich einführen wird. Der Eintritt ist frei, zwecks Vorbereitung von Getränken und Gebäck wird aber um Anmeldung gebeten (02183 800-85).

Um die Frage, wann Kinder für ihre pflegebedürftigen Eltern zahlen müssen, geht es am Montag, 1.April, ab 19 Uhr im Ratssaal. Auch zu diesem Thema kommt Ingeborg Henze als Referentin. In ihrem Vortrag will sie unter Berücksichtigung von staatlichen Leistungen aus der Pflegeversicherung erläutern, nach welchen unterhaltsrechtlichen Regelungen Kinder zum Elternunterhalt herangezogen werden können, wenn das Vermögen bzw. Einkommen der Eltern nicht ausreicht. Der Eintritt kostet 8 Euro.

Mehr von RP ONLINE