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Rommerskirchen Vierter beim Kreisvergleich im Stadtradeln

Fahrradfahr-Aktion : Rommerskirchen ist Vierter beim Kreisvergleich im Stadtradeln

21 Teams waren in diesem Jahr bei dem Wettbewerb zum Klimaschutz für die Gemeinde an den Start gegangen. Ein Fahrer legte in den drei Wochen 1433 Kilometer zurück.

Dieses Ergebnis kann sich sehen lassen. Beim diesjährigen Stadtradeln schaffte Rommerskirchen als von der Einwohnerzahl her kleinster Teilnehmer im Rhein-Kreis-Neuss-Vergleich den vierten Platz – hinter Dormagen, Korschenbroich und Kaarst, aber zum Beispiel vor den großen Nacharn Neuss und Grevenbroich. Damit der Wettbewerb fair ist, werden die gesamten gefahrenen Kilometer der Teilnehmerkommunen auf die Einwohnerzahl umgerechnet. Rommerskirchen kam auf 3,1 geradelte Kilometer pro Einwohner im Durchschnitt. „Damit haben wir insgesamt sechs Tonnen CO2 eingespart“, stellte Gemeindesprecherin Gianna Voißel fest.

Denn darum geht es in erster Linie beim jährlich stattfindenden Stadtradeln: um Entlastung für die Umwelt. 21 Tage lang waren die Teilnehmer aufgerufen, möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Drahtesel zurück zu legen. Als netter Nebeneffekt, so erhoffen es sich die Initiatoren vom Klimabündnis, kommt vielleicht der ein oder andere auf den Geschmack, öfter das Auto stehen zu lassen und auf das Fahrrad umzusteigen.

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185 Fahrerinnen und Fahrer waren in der Gillbachgemeinde an den Start gegangen und hatten sich der Aktion angeschlossen. Gemeinsam erstrampelten sie nach Angaben aus dem Rathaus eine Strecke von 43.752,8 Kilometern. Den größten Beitrag mit seiner Einzelbilanz leistete dazu ein Mann, der seinen Namen laut Gemeinde nicht in der Zeitung lesen möchte: Er legte in den drei Wochen des Wettbewerbs stolze 1433 Kilometer zurück, das schaffte außer ihm kein anderer.

21 Rommerskirchener Teams waren in diesem Jahr dem Aufruf der Gemeinde gefolgt und hatten beim Stadtradeln mitgemacht. Die sportlichste und fleißigste Mannschaft stellte die Feuerwehr. Deren Mitglieder absolvierten insgesamt 8500 Kilometer im Sattel. Auch eine Rathaus-Equipe war an den Start gegangen, unter anderen mit Bürgermeister Martin Mertens, Pressesprecherin und Wirtschaftsförderin Gianna Voißel sowie Dezernent Gregor Küpper. Dieses Team schafte insgesamt 1532,3  Kilometer und sparte damit 229,7 Kilogramm CO2 ein. Teambester war Karl Wojcik aus dem IT-Bereich. Er fuhr 316,5 Kilometer.