Rommerskirchen-Vanikum feiert ohne König

Schützenwesen in Rommerskirchen : Bruce Kapusta spielt beim Vanikumer Schützenfest

Ein Jahr nach dem 125-Jahr-Jubiläum muss der St. Hubertus-Schützenverein erstmals in seiner Geschichte ein Schützenfest ohne König feiern. Präsident Arnd Heyn und sein Stellvertreter Dieter Recklebe blasen ungeachtet dessen nicht Trübsal, sondern wollen demonstrieren, „dass wir Vanikumer Schützen gut und gerne feiern“.

Böllerschüsse der heimischen „Ari“ werden am Samstag Nachmittag (17. August) das Fest eröffnen. Um 18.30 Uhr Uhr wird im Festzelt in der Dorfmitte zunächst eine Heilige Messe gefeiert. Auf den Gottesdienst folgt gegen 19.45 Uhr ein erster Umzug, bei dem auf dem Velderhof Station gemacht und die Strohpuppe „Zachäus“ aus ihrem einjährigen Tiefschlaf geweckt wird. Im Festzelt wird anschließend nach Kräften gefeiert. Das Regiment tritt tags darauf bereits um 9.15 Uhr an der Conengasse an. Von dort aus wird die scheidende Königin Diana Heyn samt Prinzgemahl Arnd abgeholt. Nach der traditionellen Gefallenenehrung folgt die Frühparade, an die sich der Empfang vieler Gäste im Festzelt anschließt. Bei dieser Gelegenheit wird Königin Diana, die erste Frau, die in der Vereinsgeschichte das Amt durch eigene Schießleistung errang, die Insignien der königlichen Würde zurückgeben. Repräsentanten aller anderen Schützenvereine und -bruderschaften werden dabei mit von der Partie sein. Den Höhepunkt des schützenfestlichen Freiluftprogramms bildet der um 16 Uhr beginnende Festzug, der in eine Parade auf der Hauptstraße münden wird.

 Am Kirmesmontag (19. August) können es die Schützen beim um 16 Uhr beginnenden Klompenball so richtig krachen lassen. Unter den Trägern des originellsten Holzschuhwerks wird das Klompenkönigspaar 2020 ermittelt. Am Dienstag, 19. August, beginnt im Zelt um 10 Uhr das Regimentsfrühstück, das nahtlos in den Frühschoppen übergehen wird. Das Regiment tritt um 18.30 Uhr an. Den Showact beim Ball für die Zugkönige (20 Uhr) bestreitet Startrompeter Bruce Kapusta, der schon etliche Male am Gillbach aufgetreten ist.

(S.M.)
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