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Rommerskirchen: Umweltsünder vermüllen Gillbach

Problem in Rommerskirchen : Umweltsünder vermüllen Gillbach

Bei einer Säuberungsaktion am Gillbach waren die Jungschützen und Mitglieder der Senioren-Klubs schockiert. Was manche dort entsorgen, mache einfach sprachlos.

Die Jungschützen und die Mitglieder des Senioren-Klubs der St. Sebastianus Schützenbruderschaft 1300 Anstel trauten ihren Augen nicht. Bei ihrer Aktion „Saubere Umwelt“ hatten sie am Gillbach im Bereich Wasserburgstraße Richtung Kläranlage und weiter bis zum Bahndamm sauber gemacht – und dabei einige böse Überraschungen erlebt. Denn was manche Zeitgenossen einfach rücksichtslos in der Landschaft zurücklassen, macht sprachlos.

Peter Mahr, Präsident und Seniorenbeauftragter der Schützenbruderschaft, sprach von Autoreifen, Schaufeln, Besen, einer Satellitenschüssel samt Empfangsteil, Glas- und Plastikflaschen und von einem leeren Feuerlöscher, den er selbst aus dem Wasser gezogen hatte und der wohl vor einiger Zeit aus der Ansteler Schützenhalle geklaut worden war. Bruderschaftskaiser Willi Oberlack konnte die Liste noch verlängern: „Es ist mir ein Rätsel“, sagte Oberlack, „wie große Blumenkübel, große Styroporgegenstände und eine Zeltplane hier angeschwemmt werden können.“ Auch die mithelfenden Kinder und Jugendlichen staunten nicht schlecht, als sie beim Aufräumen auf ein paar Kinderski stießen.

Marc Mummert vom Jungschützenvorstand und Thorsten Queste, amtierender Schützenkönig der Bruderschaft, waren sich hinterher einig: „Diese Aktion ist ein Erfolg, und wir sollten sie im nächstes Jahr wiederholen. Es tut gut, sich für unsere Umwelt einzusetzen, darum sind wir auch demnächst bei der Aktion der Gemeinde Rommerskirchen ‚Fit für den Frühling’ dabei.“

Markus Volmer vom Erftverband dankte den Schützen für ihren Einsatz. Der Erftverband hatte auch die Arbeitsmaterialien zur Verfügung gestellt.

(ssc)